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Tag Archives: Zürich

  1. «Roma Contact Point»: Eine Fachstelle für Kulturvermittlung und Information

    Im Raum Zürich leben über 15 000 Roma. Ein grosser Teil von ihnen ist eingebürgert und gut integriert. Der breiten Öffentlichkeit ist dies kaum bekannt, sie sieht in den Roma lauter Problemfälle. Diese Sicht möchte eine neue Anlaufstelle ändern. Der «Rroma Contact Point» in Zürich ist auf Initiative der «Rroma Foundation» gegründet worden. Die in Zug ansässige private Stiftung übernimmt auch die Finanzierung der Fach- und Informationsstelle, welche seit September in Betrieb und jeweils donnerstags sowie freitags geöffnet ist. Die «Rroma Foundation» besteht seit 1993. In der Schweiz berät sie vor allem Roma-Flüchtlinge, hat dieses Engagement nun aber an den «Rroma Contact Point» übertragen, welcher auch kulturvermittelnde Aufgaben wahrnimmt. »

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  2. Zürcher Härtefallkommission wird nicht abgeschafft

    Seit im Kanton Zürich eine unabhängige Härtefallkommission Einzelfälle beurteilt, ist die Kritik an den Zürcher Ausländerbehörden abgeflaut. Der Kantonsrat hat deshalb am 5. November eine SVP-Motion zur Abschaffung des Gremiums abgelehnt – allerdings nur ganz knapp. »

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  3. Studie: Ungarische Strassenprostituierte in Zürich

    Seit Jahrzehnten gibt es in Zürich einen Strassenstrich. Die Frauen, die dort arbeiten, haben einen harten, riskanten Job und leben mehrheitlich in prekären Verhältnissen. In Zusammenarbeit mit ungarischen Nichtregierungsorganisationen hat die Stadt Zürich 120 Strassenprostituierte zu ihrer Situation befragt. Die Ergebnisse wurden in einer eben erschienenen Studie zusammengestellt.  »

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  4. Zürich: Weniger Härtefälle beurteilt

    Kommission und Migrationsamt in 8 von 46 Gesuchen uneinig.

    vö. Das Zürcher Migrationsamt hat der Härtefallkommission letztes Jahr 46 Gesuche von abgewiesenen Asylbewerbern unterbreitet. Einen Fall wies diese zur Überarbeitung ans Migrationsamt zurück, auf einen Fall sind sowohl das Migrationsamt als auch die Kommission nicht eingetreten, wie der Regierungsrat mitteilt. 13 Härtefallgesuche beurteilte das Migrationsamt positiv, und auch die Kommission empfahl Zustimmung. In 23 Fällen war sie mit dem ablehnenden Entscheid des Migrationsamts einverstanden. In 8 Fällen gab die Kommission eine gegenläufige Empfehlung ab. Diese mussten der Sicherheitsdirektion vorgelegt werden. In 4 Fällen folgte sie der Empfehlung der Kommission. 2 lehnte die Sicherheitsdirektion ab, 2 weitere Fälle sind noch pendent.

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  5. Wenn Sans-Papiers krank werden

    Migrantinnen und Migranten, die sich illegal in der Schweiz aufhalten, warten oft lange, bis sie zum Arzt gehen. Zu gross ist ihre Angst davor, entdeckt und ausgewiesen zu werden. Das Rote Kreuz Kanton Zürich führt im Kreis 6 eine Arztpraxis für sie. In der Villa an der Kronenstrasse 10 auf dem Areal des Schindlerguts in Zürich befinden sich verschiedene Büros und Anlaufstellen des SRK. Seit einem Jahr ist hier auch Meditrina domiziliert, die medizinische Anlaufstelle für Sans-Papiers. Die Behandlung bei Meditrina ist für die Sans-Papiers kostenlos. Das Rote Kreuz Kanton Zürich möchte noch mehr Ärzte – vor allem aus der Region – für eine Mitarbeit gewinnen. Derzeit ist man laut Eve Ehrensperger Sharan zudem damit beschäftigt, die Anlaufstelle unter Sans-Papiers noch bekannter zu machen.

    Mehr bei NZZ Online

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  6. Deutschsprachige Kinder sind in Zürich erstmals in der Minderheit

    Die Bevölkerung in der Stadt Zürich verändert sich stetig. Von 1990 bis 2008 sank die Zahl der Kinder mit deutscher Muttersprache von knapp 18 000 auf 13 500, während die Zahl der Fremdsprachigen von 8400 auf 13 600 stieg. Als fremdsprachig gelten auch Kinder, die gut Deutsch sprechen und einen Schweizer Pass haben, aber eine andere Muttersprache sprechen. Umgekehrt werden Kinder aus Deutschland oder Österreich ohne Schweizer Pass den Deutschsprachigen zugerechnet.

    Der Ausländerbeirat der Stadt Zürich zeigt in einer Broschüre auf, wie der Schulerfolg der Fremdsprachigen ist: nämlich mässig. In den Kleinklassen oder in der Sek C waren die Fremdsprachigen 2008 fast unter sich, während in den Gymnasien die Deutschsprachigen die überwiegende Mehrheit bilden.

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  7. Die Tücken der verordneten Integration

    Der Entwurf des Zürcher Integrationsgesetzes erntet Kritik – die Gemeinden lehnen obligatorische Erstgespräche ab.

    Fast alle sind sich einig: Die gesetzliche Verankerung einer Integrationspflicht für Ausländer ist sinnvoll. Wie die Vernehmlassung zum Zürcher Integrationsgesetz aber zeigt, stösst der drohende Bürokratismus auf einmütige Skepsis.

    Das Problem von schlecht integrierten Ausländern aus gewissen Herkunftsgebieten ist ein politischer Dauerbrenner und hat insbesondere bei den Parteien grosse Betriebsamkeit ausgelöst. So überwies der Zürcher Kantonsrat vor zwei Jahren zwei parlamentarische Initiativen an eine Spezialkommission, in denen FDP sowie AL und Grüne ein Integrationsgesetz formuliert hatten. Im März hat die Kommission ihren Gegenvorschlag in die Vernehmlassung geschickt. Das Resultat ist ernüchternd: Weil offenbar die praktischen Konsequenzen einer Integrationspflicht für alle Ausländerinnen und Ausländer und die damit zusammenhängenden obligatorischen Erstgespräche nicht bedacht worden sind, hagelt es nun von allen Seiten Kritik.

    Mehr bei NZZ online

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  8. Kritik an Zürcher Kampagne für Integration

    Im Kanton Zürich ist eine neue Plakat-Kampagne zur Förderung der Integration von Ausländerinnen und Ausländern gestartet worden. Aus Politik und Werberkreisen kommt teilweise heftige Kritik an den farbigen Zeichnungen mit “Züridütschen” Texten (und Übersetzungen).

    Mehr beim Tagesanzeiger

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  9. Ausländerausweise für EU-Bürger abschaffen?

    Eine Abschaffung der Ausländerausweise für Arbeitnehmende aus den EU-17-Ländern würde das Zürcher Migrationsamt enorm entlasten, sagt dessen Chef Adrian Baumann. Diesen Schritt, zu dem eine Umfrage des Bundes läuft, würde er begrüssen.

    Mehr bei der NZZ

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  10. Zürcher Integrationsdelegierte will höheren Ausländeranteil in der Verwaltung

    In der kantonalzürcherischen Verwaltung arbeiten wenige Ausläner. Die Integrationsdelegierte Julia Morais will diese Situation überprüfen und Empfehlungen ausarbeiten. Mit der Erhebung dieser Daten gehe eine Bewusstseinsförderung einher, wird Morais in der NZZ vom 23.9.09 zitiert. Quotenregeln, also bei gleicher Qualifikation Migranten zu bevorzugen, lehne sie ab. Der Ausländeranteil solle durch “das gezielte Suchen von merhkulturell kompetenten Fachleuten” angehoben werden.

    NZZ-Artikel vom 23.9.09

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