Ende Dezember 2009 lebten 1’066’086 Personen aus EU/EFTA-Ländern in der Schweiz. Das sind 3.9 Prozent mehr als Ende Dezember 2008. Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer aus Nicht-EU-Staaten nahm im selben Zeitraum um 0.3 Prozent zu.
Das bilaterale Abkommen über den freien Personenverkehr wirkt sich auf die Zusammensetzung der ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz aus. Während der Zuwachs bei den EU/EFTA-Staatsangehörigen 3.9 Prozent (+ 39’591) betrug, nahm die Anzahl von Nicht-EU/EFTA-Bürgerinnen und -Bürgern um nur 0.3 Prozent (+1’657) zu. Insgesamt lebten am 31. Dezember 2009 1’680’197 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz.
Am stärksten angestiegen ist vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 die Zahl der Staatsangehörigen aus Kosovo (+27’181), Deutschland (+17’119), Portugal (+ 9’087), Frankreich (+4’955) und Grossbritannien (+2’222). Die Zunahme der kosovarischen Staatsangehörigen ist primär darauf zurückzuführen, dass Kosovo seit dem 17. Februar 2008 ein unabhängiger Staat ist und sich in der Folge viele in der Schweiz ansässige Kosovaren neu unter der kosovarischen Staatsbürgerschaft eintragen liessen (ehemals serbische Staatsangehörige). Die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Serbien (-31’093), Bosnien-Herzegowina (-1’713), Sri Lanka (-1’243), Kroatien (-1’183) und Italien (-909) ist hingegen rückläufig. Dies entspricht dem Trend der letzten Jahre.
Die Zuwanderung von Staaten ausserhalb der EU ist nur schwach angestiegen (+ 0.3 Prozent). Diese Entwicklung entspricht der Zuwanderungspolitik des Bundesrates und dem Zulassungssystem im neuen Ausländergesetz, wonach aus Nicht-EU-Staaten nur noch besonders qualifizierte Erwerbstätige rekrutiert werden können.
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