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Tag Archives: Migration

  1. Folgen der Auswanderung in Osteuropa

    In den letzten Jahren haben Millionen Menschen temporär oder dauerhaft die Länder Mittel- und Osteuropas verlassen. In den Herkunftsländern kommt es hierdurch zu Engpässen im Gesundheits- und Pflegebereich. »

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  2. Normalfall Migration

    by Walter Leimgruber, Präsident EKM
     

    Wirft man einen Blick in die Zeitung und auf den Bildschirm, so erscheint nichts anormaler als Migration zu sein: Nichts löst mehr politische Aktivitäten aus, nichts führt zu so schrillen und alarmistischen Berichten. Migration wird oft als eine bedauerliche Entgleisung beschrieben, als Unterbruch des Normalzustandes. In der Tat hat nichts die moderne Gesellschaft stärker geprägt als dieses Bild der Sesshaftigkeit. Und nichts hat mehr zur Herausbildung moderner Nationalstaaten beigetragen als die Fähigkeit, Grenzen zu schliessen, die Bewegungen der Bürger zu kontrollieren und notfalls zu unterbinden. Es ist für uns heute kaum mehr vorstellbar, dass es bis zum Ersten Weltkrieg ganz selbstverständlich war, dass die Grenzen etwa nach Deutschland oder Frankreich ohne weiteres überquert werden konnten, dass es praktisch keine Ausweiskontrollen gab, dass man hüben wie drüben wohnte, arbeitete und auch heiratete. Das alles gilt uns vielmehr als Erscheinung der neuen europäischen Öffnung, doch Regionen in Grenznähe waren einst offener gegenüber dem benachbarten Ausland, als das heute mit der Freizügigkeit der Fall ist. »

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  3. Migration aus Nordafrika – Situation in der Schweiz

    Der Bundesrat hat heute einen Bericht zu den seit 2011 erfolgten Ereignissen in Nordafrika veröffentlicht. Darin nimmt er auch Stellung zu der Situation nordafrikanischer Migrantinnen und Migranten in der Schweiz. »

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  4. Der stille Transfer aus dem Süden

    Die Krise in den Südländern der EU bewegt mehr Menschen dazu, ihr Land zu verlassen. Ein großer Teil von ihnen geht nach Deutschland. Im vergangenen Jahr wanderten aus Griechenland, Italien, Portugal und Spanien rund 37.000 Personen mehr ein, als dass Staatsbürger aus diesen Krisenländern Deutschland verließen. Ein Jahr zuvor lag diese Zahl noch bei 8.000. Der Anstieg ist zwar angesichts der Tiefe der Rezession in den Südländern noch immer moderat. Doch vor allem die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die anhaltend schlechte Wirtschaftslage in diesen Ländern dürfte die Wanderungsbewegung beschleunigen. Erste Zahlen für dieses Jahr bestätigen das. »

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  5. «Heimat ist ein sehnsuchtsvolles Ding»

    «Unsere Eltern sind Ausländer, wir nicht. Wir sind die neuen Deutschen. Aber was heißt das?» Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Buch «Wir neuen Deutschen. Wer wir sind, was wir wollen» von den Zeit-Redakteurinnen Alice Bota, Özlem Topçu und Khuê Pham. Es erscheint am 7. September 2012. »

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  6. Gutes Bildungssystem geht an den Migranten vorbei

    Dem deutschen Bildungssystem gelingt es nicht, Bildungserfolg vom sozioökonomischen Hintergrund abzukoppeln. Das trifft Migrantenkinder besonders hart. Das beste Bildungssystem ist in Ostdeutschland – da, wo die wenigsten Migranten leben. »

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  7. The Migration Apparatus

    Every year, millions of people from around the world grapple with the European Union’s emerging migration management apparatus. Through border controls, biometric information technology, and circular migration programs, this amorphous system combines a whirlwind of disparate policies. »

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  8. Frauen Leben

    Frauen mit Migrationshintergrund bilden keine homogene Gruppe. Sie unterscheiden sich schon aufgrund ihrer Herkunft und Migrationsgeschichte stark voneinander. Fast ein Fünftel der weiblichen Bevölkerung in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Davon sind knapp 40% Frauen im Alter zwischen 20 und 44 Jahren. Sie sind somit in einem Alter, in dem Themen rund um Sexualität, Verhütung und Familien-planung eine wichtige Rolle für die Lebensplanung spielen. Die Forschungslage zu diesen Bereichen ist jedoch für die Zielgruppe Migrantinnen noch nicht hinreichend empirisch gesichert. »

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  9. Intercultural Crossings

    Marques, Lénia et al.: Intercultural Crossings. Conflict, Memory and Identity, Brussels: P.I.E. Peter Lang, 2012.

    Intercultural crossings, which are at the core of our contemporary society, are underpinned and shaped by three essential elements: time, space and people. Such encounters and interactions have the capacity not only to promote diversity and a healthy exchange of ideas, but also to act as a catalyst for conflict.

    This volume examines the topics of conflict, memory and identity through a collection of insightful viewpoints and perspectives, reflecting a diversity of cultural and social backgrounds, which combine to give a contemporary interdisciplinary analysis of cultural interactions and their effects. The themes covered by the authors, such as memory and forgetfulness, migration, ecological concerns, mixed cultural landscapes, storytelling, postcolonial trauma and internal struggles for identity, offer the reader a fascinating glimpse into the ongoing and evolving social debate about identity and purpose.

    P.I.E. Peter Lang: Intercultural Crossings

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  10. Ein Leben hier gemacht

    Soom Ammann, Eva: Ein Leben hier gemacht, Bielefeld: transcript Verlag, 2012.

    «Ein Leben hier gemacht» haben viele der ehemaligen italienischen «Gastarbeiterinnen» und «Gastarbeiter» in der Schweiz. Sie haben geheiratet, Kinder grossgezogen, sind alt geworden, aus der Erwerbstätigkeit ausgeschieden. Was dieses Altern ausmacht, das wird in diesem Buch aus einer biographisch-rekonstruktiven Perspektive erörtert. Die Fallanalysen von sieben Ehepaaren bieten einen differenzierten Einblick in die unterschiedlichen Ausgestaltungen des Lebens in der Schweizer «Gastarbeit» und deren Bedeutung für das Altern in der Migration. Damit leistet die Studie einen Beitrag zu einem bisher wenig beachteten Bereich der Migrationsforschung.

    transcript Verlag: Ein Leben hier gemacht. Altern in der Migration aus biographischer Perspektive – Italienische Ehepaare in der Schweiz.

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  11. Publication du rapport sur la migration 2011

    Deux des éléments clés contenus dans le rapport sur la migration 2011, publié aujourd’hui par l’Office fédéral des migrations (ODM), sont le plan d’intégration et les répercussions de la crise en Afrique du Nord sur la Suisse et l’Europe. Le rapport présente, chiffres à l’appui, les faits migratoires qui ont marqué l’année 2011 et donne un aperçu de différentes activités de l’ODM. »

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  12. Migrationsbericht 2011 liegt vor

    Der Integrationsplan und die Auswirkungen der Krise in Nordafrika auf die Schweiz und Europa sind zwei der Schwerpunkte des Migrationsberichts 2011, den das Bundesamt für Migration (BFM) heute veröffentlicht. Der Bericht nennt Zahlen und Fakten und gewährt Einblick in ausgewählte Tätigkeitsfelder des BFM. »

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  13. Nexus développement économique et migration

    Dans quelle mesure la Suisse parviendra-t-elle à réguler l’immigration venue des pays tiers? Est-ce que l’aide au développement et la répression sont des mesures de régulation satisfaisantes ? »

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  14. Verhindert wirtschaftliche Entwicklung Migration?

    In welchem Mass kann die Schweiz die Zuwanderung aus Drittstaaten in der Zukunft steuern? Eignen sich Entwicklungszusammenarbeit und Repression als Massnahmen für eine solche Steuerung? »

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  15. Deutschland: Bildung macht Hoffnung, Arbeitsmarkt nicht

    Der 9. Bericht über die Lage der „Ausländer“ in Deutschland wirft viel Licht und Schatten aus. Der Bildungsbereich macht Hoffnung, der Arbeitsmarkt nicht. Laut Maria Böhmer, Staatsministerin für Integration, ist aber auch ein gesellschaftlicher Wandel erforderlich. »

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  16. Die undankbare Fremde

    »Wir ließen unser Land im vertrauten Dunkel zurück und näherten uns der leuchtenden Fremde.« Im Jahr 1968 beginnt Irena Brežnás Roman, der auf engstem Raum Verletzung und Aufbegehren, Spott und Hohn, schwarzen Humor, Poesie, Menschlichkeit und Versöhnung vereint. »

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  17. Zwischenräume der Migration

    Die globale Migration der Gegenwart führt zu Hybridität, transnationalen Biografien und auszuhandelnden Identitäten. Der Umgang mit diesen Phänomenen des »Zwischenraums« stellt die sozialwissenschaftlichen Disziplinen vor methodologische Herausforderungen. Lösungen hierfür finden sich vor allem in der aktuellen kulturwissenschaftlichen Debatte, die Begriffe und Konzepte bereitstellt, welche die kulturelle Dimension von Hybridisierungen aufzeigen und ihre Geschichtlichkeit betonen. Der transdisziplinäre Sammelband vereint unterschiedliche Zugänge zum Phänomen. Er zeigt, wie der »Zwischenraum« in methodologischer Hinsicht zum Gegenstand der Forschung werden kann.

    transcript Verlag: Zwischenräume der Migration. Über die Entgrenzung von Kulturen und Identitäten

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  18. Migrantinnen in den Medien

    Wie entwerfen Medien Bilder von Geschlecht und Ethnizität? Diese Frage konnte die Kommunikationswissenschaft bisher nur ungenügend beantworten. Männliche Migranten werden als bedrohlich für die Gesellschaft inszeniert, doch über die Medienbilder von Migrantinnen gibt es wenig Wissen. Auf breiter empirischer Basis wird hier erstmalig die Repräsentation von Migrantinnen in deutschen Tageszeitungen analysiert. Dabei werden stereotype, aber auch widerständige Bilder sichtbar. Eine kritische Analyse der dominanten Berichterstattungsmuster zeigt, wie Mediendiskurse Migrantinnen zu Opfern machen oder ausschließen können. Dagegen liefern besonders Lokalpresse und Boulevardzeitungen (auch) vielfältige Entwürfe unter Einschluss lebensweltlicher Bezüge. Eingeleitet wird die Studie durch eine ausführliche Diskussion des Forschungsstands zu »Migrantinnen und Medien«.

    transcript Verlag: Migrantinnen in den Medien. Darstellungen in der Presse und ihre Rezeption

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  19. Cuisine suisse, recettes étrangères

    L’altérité culinaire constitue l’essence de notre alimentation moderne. La coexistence de nourritures locales et internationales est le meilleur reflet de notre époque mondialisée, où les distances et le temps se trouvent de plus en plus compressés. Dans ce brassage alimentaire, les migrants amènent aussi leur «grain de sel». »

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  20. Légère hausse de l’immigration des citoyens des Etats membres de l’UE-27 ou de l’AELE

    Fin décembre 2011, 1 772 279 ressortissants étrangers vivaient en Suisse. La plupart d’entre eux (1 147 185 personnes) provenaient d’Etats membres de l’UE-27 ou de l’AELE. En 2011, leur effectif a connu une hausse légèrement plus importante que l’année précédente (4,1 % contre 3,3 % en 2010). D’après l’Office fédéral des migrations, cette hausse coïncide avec la situation économique en Suisse. »

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  21. Leicht erhöhte Zuwanderung von EU-27/EFTA-Angehörigen

    Ende Dezember 2011 lebten insgesamt 1’772’279 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Die meisten von ihnen (1’147’185) stammen aus den EU-27/EFTA-Staaten. Ihr Bestand stieg 2011 mit 4,1 Prozent leicht stärker an als im Vorjahr (2010: 3,3 Prozent). Nach Auffassung des Bundesamtes für Migration zeigt dies, dass sich die Bestandszunahme bei diesen Personen der jeweils wirtschaftlichen Situation in der Schweiz angleicht. »

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  22. Die neue Einwanderer-Elite

    Fast unbemerkt hat sich Deutschland zu einem Sehnsuchtsort für Hochqualifizierte aus aller Welt entwickelt. Rund 44 Prozent der Menschen, die im Krisenjahr 2010 ins Land kamen, hatten einen Hochschulabschluss – der Anteil lag damit fast doppelt so hoch als noch im Jahr 2000.

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  23. Innovation statt Imbissbude

    Ob Aussiedler aus Osteuropa oder Asylbewerber aus Afrika, ob Gaststudent aus Ostasien, Gastarbeiterkind aus Anatolien oder Tüftler aus Zentraleuropa – etwas Eigenes auf die Beine stellen, sein eigener Chef sein, das ist für viele Menschen mit Migrationshintergrund eine attraktive Option. Unternehmer mit Migrationshintergrund sind erfinderisch, schaffen dabei Arbeitsplätze und sind aus der deutschen Gründerszene nicht mehr wegzudenken.

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  24. Die Lebenssituation von Migrantenfamilien mit einem behinderten Kind

    In Sachen Aussonderung von Kindern ist Deutschland Spitze. 80 Prozent der behinderten Kinder besuchen hier zu Lande eine Sonder- bzw. Förderschule. Für Migrantenfamilien mit einem behinderten Kind ist die interkulturelle Öffnung von Angeboten der Information sowie von Angeboten der Betreuung und Versorgung besonders wichtig.

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  25. Studie: Sozialleistungen beeinflussen Migrationsentscheide nicht

    Für 19 europäische Länder untersuchten die Forscher über einen Zeitraum von 1993 bis 2008, ob nationale Unterschiede bei der Arbeitslosenunterstützung die Migrationsentscheidung potenzieller Zuwanderer beeinflussen. Derartige öffentliche Hilfen spielen für die Migration von Arbeitslosen innerhalb der EU keine Rolle. Für Einwanderung aus Nicht-EU-Staaten zeigte sich eine nur sehr geringe, statistisch kaum signifikante kausale Wirkung. IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann sieht damit das Vorurteil widerlegt, arbeitslose Migranten suchten lediglich die Zuwanderung in die finanziellen Anreize des Wohlfahrtsstaates. (Migazin)

    Studie “Unemployment Benefits and Immigration: Evidence from the EU”

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