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Tag Archives: Gesundheit

  1. Der Bundesrat verlängert das Nationale Programm Migration und Gesundheit

    Das Nationale Programm Migration und Gesundheit 2008-2013 wurde lanciert, um die Gesundheit der Migrantinnen und Migranten in der Schweiz zu verbessern und das Gesundheitssystem ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechend auszugestalten. Um die erfolgreiche Arbeit weiter zu führen und nachhaltig zu verankern, hat der Bundesrat das Programm bis Ende 2017 verlängert. »

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  2. Best-Practice in der FGM-Prävention

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    Koch, Susanne: Best Practice in der FGM-Prävention, Luzern: interact Verlag, 2013

    Mitarbeitende der Bereiche Geburtshilfe und Pflege werden immer mehr mit dem Thema Female Genital Mutilation (FGM) konfrontiert. Mit diesem Praxishandbuch zeigt die Autorin auf, wie und warum eine Enttabuisierung und Sensibilisierung zum Thema FGM nötig sind. Sie macht zudem ersichtlich, wie eine praktische, für den Pflegealltag gut handhabbare FGM-Prävention für betroffene Mädchen im Setting einer Gesundheitsorganisation durchgeführt werden kann. Ziel ist es, vorhandenes Wissen zu bündeln und Präventionsmassnahmen als Auftrag nachhaltig im Alltag einer Gesundheitsinstitution zu implementieren.

    interact Verlag: Best Practice in der FGM-Prävention

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  3. «Wegweisung und Zugang zu medizinischer Versorgung»

    Die Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht Westschweiz (ODAE romand) hat zusammen mit der Groupe sida Genève im Herbst 2012 einen eindrücklichen Bericht zum obigen Thema herausgebracht. Wie wenden die Behörden die Asyl- und Ausländer- Gesetzgebung auf gesundheitlich schwer beeinträchtigte Menschen an? Welche Auswirkungen haben solche Entscheide in der Praxis auf die betroffenen Kranken? »

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  4. “Ausgrenzung ist ein unglaublicher Stressfaktor”

    Psychologen stellen sich bisher kaum auf die Belastungen von Migranten ein. Der Psychiater Andreas Heinz, Leiter der Berliner Charité, Campus Mitte, fordert im Interview mehr Neugier auf die Klienten. Die Berliner Charité ist am Projekt  «Seelische Gesundheit und Migration» beteiligt, welches die seelische Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund und die interkulturelle Öffnung des psychosozialen Gesundheitssystems untersucht. »

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  5. Gesundheitsratgeber “Älter werden in der Schweiz”

    Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) publiziert einen neuen Gesundheitsratgeber für ältere Migrantinnen und Migranten. “Älter werden in der Schweiz” kann in acht Sprachen bezogen werden und fördert den chancengleichen Zugang zu Gesundheitsinformationen. »

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  6. Studie: Kinder leiden unter der Erfahrung einer Rückführung

    Zwar ist die Achtung der UN-Kinderrechtskonvention ein zentraler Bestandteil der EU-Migrationspolitik, doch gelten Rückführungen und die glaubhafte Androhung einer erzwungenen Rückkehr als unabdingbar im Kampf gegen illegale Migration. Angesichts des Fehlens zuverlässiger Daten mit einem Schwerpunkt auf Kindern und aufgrund von Bedenken wegen möglicher Auswirkungen von Rückführungen auf die psychosoziale Gesundheit von Kindern, entschloss sich UNICEF zu einer näheren Betrachtung der Wechselwirkung zwischen Rückführungen und den tatsächlichen Umständen der Reintegration einerseits und der psychischen Gesundheit von Kindern andererseits. »

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  7. Ausländerinnen und Ausländer sind insgesamt weniger häufig hospitalisiert als Schweizerinnen und Schweizer

    Das OBSAN Bulletin 1/2012  fasst die Ergebnisse eines Auftrags des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur Analyse der Medizinischen Statistik der Krankenhäuser zusammen. Ziel war es, die Unterschiede der Hospitalisierungsraten zwischen den Schweizerinnen und Schweizern sowie bestimmten Gruppen von in der Schweiz niedergelassenen Ausländerinnen und Ausländern zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass Migrantinnen und Migranten insgesamt zwar weniger häufig hospitalisiert werden, einige Gruppen aber eine höhere Hospitalisierungsrate für bestimmte Krankheiten aufweisen.

    Quelle: OBSAN d/f

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  8. Gesundheitswegweiser Schweiz

    Die Infobroschüre über das schweizerische Gesundheitswesen ist jetzt in 18 Sprachen und in dritter, vollständig überarbeiteter Auflage kostenlos erhältlich.

    Der Ratgeber hilft Personen, sich im komplexen schweizerischen Gesundheitswesen zurechtzufinden! Er gibt Auskunft über Prävention, Krankenversicherung und die medizinische Versorgung. Zudem enthält er Hinweise auf wichtige Anlaufstellen und Angaben zur Gesundheitsversorgung für besonders verletzliche Gruppen wie Asylsuchende und Sans-Papiers.

    Mehr bei : Migesplus

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  9. Gesundheitliche Versorgung von Personen mit Migrationshintergrund

    Im Rahmen des Workshops „Gesundheitsversorgung von Personen mit Migrationshintergrund“ wurden erste Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation von Personen mit Migrationshintergrund vorgestellt und mit Experten aus Wissenschaft und der Praxis diskutiert.  Davon ausgehend wurden weitere Aspekte einer bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung von Migrantinnen und Migranten bearbeitet und Best Practice Beispiele aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens in Deutschland vorgestellt.

    Mit freundlicher Erlaubnis des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veröffentlicht MiGAZIN die Dokumentation des Workshops in zehn Teilen. Es soll als Informationsgrundlage und Impuls zur gesundheitlichen Versorgung von Migrantinnen und Migranten dienen.

    Mehr bei Migazin

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  10. Deutsche finanzieren Schweizer Spitäler mit

    Die Schweiz profitiert von eingewanderten Ärzten – insbesondere aus Deutschland. Die Rechnung dafür zahlt die deutsche Allgemeinheit.

    Die Schweiz lockt immer mehr deutsche Ärzte an. 2008 arbeiteten über 3500 von ihnen in hiesigen Spitälern. Mittlerweile stellen sie weit mehr als die Hälfte der ausländischen Humanmediziner (siehe Grafik). Im Universitätsspital Zürich beispielsweise sind derzeit über 80 Prozent der ausländischen Kaderärzte Deutsche.

    Für Deutschland ist das ein grosses Problem. Für die hohen Ausbildungskosten erhält der deutsche Staat keinen Gegenwert, wenn die Ärzte gleich nach Ausbildungsende ins Ausland ziehen. Wie hoch diese Kosten sind, hat das Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München (Ifo) jetzt berechnet.

    Mehr beim Tages-Anzeiger

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