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Tag Archives: Flüchtlinge

  1. Besserer Schutz für Menschen auf der Flucht vor Naturkatastrophen

    Norwegen und die Schweiz wollen eine internationale Agenda für den Schutz von Menschen etablieren, welche infolge von Naturkatastrophen ins Ausland fliehen müssen. Die so genannte Nansen-Initiative ist in Genf am 2. Oktober 2012 im Beisein von Steffen Kongstad, Norwegens UNO-Botschafter, und Manuel Bessler, Delegierter des Bundesrats für Humanitäre Hilfe, lanciert worden. Die Initiative soll normative und institutionelle Lücken im Schutz der Betroffenen schliessen. »

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  2. Solothurner «Wirtschaftsflüchtlinge»

    In den Jahren 1851/52 verliessen 111 Familien mit 661 Personen aus dem Kanton Solothurn die Schweiz. Es handelt sich bei diesen Zahlen ausschliesslich um Auswanderer, die von ihren Gemeinden finanziell unterstützt wurden. Alle andern wurden nicht registriert. Die Auswanderer suchten bevorzugt in Nordamerika einen neuen Lebensraum. Heute würde man sie «Wirtschaftsflüchtlinge» nennen. »

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  3. «Traumatisierte sind oft nicht erfolgreich im Asylverfahren»

    Viele Migranten leiden unter psychischen Problemen, den Weg zum Psychologen finden aber nicht alle. Oliver Schwald und Sonja Nydegger erzählen im Interview von Ihrer Arbeit  beim Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer, wo sie mit traumatisierten Flüchtlingen arbeiten. »

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  4. Riace: Die bessere Welt in einem italienischen Dorf

    Im kalabrischen Dorf Riace werden auch illegale Immigranten mit offenen Armen empfangen. Der kleine Ort hat sich mit der eigensinnigen Flüchtlingspolitik nicht zuletzt selbst gerettet. »

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  5. Folteropfern helfen, ihre Würde wieder zu erlangen

    Das Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer des Schweizerischen Roten Kreuzes SRK ist in einem unauffälligen Gebäude in Wabern bei Bern untergebracht. Dort helfen Experten, traumatisierten Flüchtlingen, gesund zu werden. »

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  6. Integration an der Tellsgasse

    In verschiedenen Orten gibt es Restaurants, die sich speziell der Ausbildung von Flüchtlingen widmen. Das Konzept scheint auch in Altdorf zu funktionieren. Die ersten Praktikanten des «Fomaz» haben nun eine Stelle. »

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  7. Probleme, Fakten und gute Ratschläge im Asylbereich

    In der Asylpolitik sind manchmal Patentrezepte oder aber Schuldige rasch gefunden. Die Lage ist auch nicht völlig naturgegeben. Doch ist bei der Suche nach Verbesserungen von den Realitäten auszugehen. Daher seien hier kurz einige gängige Schlagworte beleuchtet und elementare Informationen zusammengestellt.

    Von Christoph Wehrli in der NZZ

     

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  8. Flüchtlinge in Bulgarien: Nur weg hier

    “Ich esse, was man mir zuwirft”: Flüchtlinge werden in Bulgarien regelmäßig in Gefangenenlager gesperrt, weil es für sie keinen Platz gibt. Damit verstößt das südosteuropäische Land, das der Schengen-Zone beitreten will, gegen nationale Gesetze – und EU-Regeln. Selbst jene, die gerne in Bulgarien bleiben würden, sehen sich deshalb gezwungen, ihr Glück in Westeuropa zu suchen.

    Mehr bei Süddeutsche.de

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  9. Die Verlorenen des Arabischen Frühlings

    Sie sind die vergessenen Opfer des Krieges in Libyen: 5.000 Flüchtlinge, die keine Heimat mehr haben und an der Grenze zu Libyen festsitzen. Während die Wirtschaft in Europa kriselt, drängen zwar andere Sorgen als die Aufnahme von Flüchtlingen. Doch der Rest der Welt hört ja nicht auf, sich zu drehen und solange sich andernorts Katastrophen ereignen, werden Menschen auf der Flucht sein. In Libyen sind die meisten der afrikanischen Arbeitsmigranten in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Flüchtlinge aus Diktaturen wie Eritrea und Sudan oder Kriegsgebieten wie Somalia haben diese Option nicht. Sie sitzen seit Monaten in tunesischen und ägyptischen Camps nahe der Grenze zu Libyen fest. Für 5300 von ihnen sucht das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) feste Aufnahmeplätze und hatte bereits im April 2011 die europäischen Länder dazu um Hilfe gebeten.

    Mehr bei Zeit Online

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  10. Gabriele del Grande: Das Meer zwischen uns – Flucht und Migration in Zeiten der Abschottung

    Der Heilige Augustinus war ein Afrikaner. Was wäre wohl heute aus ihm geworden? Vielleicht hätte man ihn nach Libyen zurückgeschoben. Oder er würde auf See vermisst. Oder man hätte ihn in ein Abschiebungshaftlager gesperrt. Drei Jahre Recherchen, eine atemberaubende Reise zwischen Erinnerungen und Aktualität, von der ersten bis zu letzten Seite spannungsgeladen. Das neue Buch von Gabriele del Grande liegt nun in deutscher Sprache vor und bietet eine Sammlung von Zeugenaussagen und Geschichten, die Geschichte schreiben. Unsere Geschichte.

    von Loeper Literaturverlag: Das Meer zwischen uns

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  11. After Liberation, Nowhere to Run

    The Arab Spring brought a sense of pride and hope to North Africa, especially in Tripoli, where celebrations in the newly renamed Martyrs’ Square drew thousands, their singing punctuated by celebratory bursts of machine-gun fire. But the turmoil that began in Tunisia and Libya last spring has sent about a million people fleeing across borders and a flotilla of boats headed toward Lampedusa — the closest European shore. While there have been many high-minded justifications that led to Europe’s military intervention in Libya, there has been little political willingness to shoulder the humanitarian consequences of the war.

    Mehr bei The New York Times

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  12. DE: Kinder unbegleitet auf der Flucht

    Warum fliehen Kinder und Jugendliche aus ihrer Heimat? Wohin fliehen sie, und wie gelangen einige von ihnen über die schier unüberwindbaren Mauern der Festung Europa? Diese Fragen zu Fluchtgründen, Migrationsrouten und Hürden versucht die Ausstellung “Über Grenzen. Heimat. Hoffnung. – Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Schleswig-Holstein” von lifeline e.V. zu beantworten. (Migazin)

    Mehr zur Ausstellung: lifeline e. V.

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  13. Die Barbaren sind da

    44 Millionen Menschen sind gegenwärtig auf der Flucht. Während ihre Zahl weltweit zunimmt, nimmt sie in Europa ab. Die Entwicklungsländer beherbergen vier Fünftel aller Flüchtlinge. Nur zwei Prozent der Menschen, die im ersten Halbjahr dieses Jahres aus Libyen geflohen sind, haben den Weg nach Europa eingeschlagen.

    Was sagt es also über unsere Gesellschaft aus, dass in der Europäischen Union das Recht auf Asyl nur noch eingeschränkt gilt und wir dem Abbau dieses Grundrechts über die vergangenen Jahre und Jahrzehnte hinweg lethargisch zusahen?

    Mehr bei: taz.de

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  14. Unbearbeitete Asylanträge: Untersuchung

    7000 bis 10’000 Asylgesuche von Irakern sind vom Bundesamt für Migration jahrelang nicht behandelt worden. Sie wurden zwischen 2006 und 2008 in den Schweizer Botschaften in Syrien und Ägypten eingereicht. Nun wird die Angelegenheit untersucht.

    Mehr bei: swissinfo

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  15. Alltag in Dadaab

    Mohammed und Ibrahim sind somalische Flüchtlinge. Sie leben in Dadaab, dem Lager im Osten Kenyas nahe der somalischen Grenze, das in den vergangenen Wochen wegen des Ansturms von Hungernden als grösstes Flüchtlingslager der Welt im Zentrum des Interesses stand.

    Ibrahim und Mohammed sind schon seit 20 Jahren in Dadaab. Sie sind als 7- beziehungsweise 5-jährige Kinder angekommen, haben hier die Schule besucht, Freunde gefunden, und das Lager ist ihre Heimat geworden.

    Mehr bei: NZZ Online

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  16. 50 Jahre Mauerbau

    Sterbenskranke Kinder, ohne Eltern, ihr ganzes Hab und Gut in einem Koffer: Ursula Hagemann sieht im Notaufnahmelager Marienfelde Grauenvolles. Für viele, die aus der DDR geflohen sind, ist sie nicht nur erste Ansprechpartnerin im Westen – sondern auch Mutter und Seelsorgerin. Eine Reportage von Jasmin Off und Ivonne Wagner aus der Reihe “50 Jahre Mauerbau – Ein multimediales Spezial”

    Mehr bei: sueddeutsche.de

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  17. Gestorben an der Hoffnung

    “Europa schützt die Grenzen, aber nicht die Flüchtlinge: 1820 Menschen sind seit Jahresbeginn bei dem Versuch, ihrer Not zu entfliehen, gestorben. Der Tod auf dem Mittelmeer ist zur unheimlichen Routine geworden. Er dient aber auch der Abschreckung. Die europäische Demokratie wird immer mehr zur grossen exklusiven Veranstaltung, die den Reichtum drinnen und die Not draussen behalten möchte”. Ein Kommentar von Heribert Prantl zur Europäischen Flüchtlingspolitik.

    Mehr bei sueddeutsche.de

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  18. Venushaar von Michail Schischkin

    Warum haben Sie Asyl beantragt? Diese Frage muss der namenlose Erzähler mehrfach täglich ins Russische übersetzen. Er arbeitet als Dolmetscher für die Schweizer Einwanderungsbehörde bei Vernehmungen von Flüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion. Doch beim Übersetzen des fremden Leids legt sich seine eigene Lebensgeschichte wie eine zweite Schicht um die Worte. Auch er ist ein Emigrant, der sich nach denen sehnt, die er nicht mehr um sich hat: nach seiner Frau und seinem Kind. Und plötzlich treten dem Dolmetscher neben seinen eigenen Erinnerungen und Gefühlen auch Geschichten aus anderen Welten und Zeiten entgegen.

    Deutsche Verlags-Anstalt: Venushaar

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  19. Study: Somali Refugees

    Somalis have been leaving their country for the last fifteen years, fleeing civil war, difficult economic conditions, drought and famine, and now constitute one of the largest diasporas in the world.

    Organized in the framework of collaboration between UNHCR and different countries, this research focuses on the secondary movements of Somali refugees. It was carried out as a multi-sited project in the following countries: Djibouti, Egypt, Ethiopia, Kenya, the Netherlands, South Africa, Switzerland and Yemen.

    The report provides a detailed insight into the movements of Somali refugees that is, their trajectories, the different stages in their migration history and their underlying motivations. It also gives a comparative overview of different protection regimes and practices.

    SFM Studies 46: The Path of Somali Refugees into Exile, 2006

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  20. Österreich: Jobsuche mit “Edelweiß”

    Das Projekts “Edelweiß” ist eine Berufsvorbereitung für unbegleitete, jugendliche Flüchtlinge. In insgesamt fünf Modulen mit insgesamt acht Wochen sollen die Jugendlichen auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet werden.

    Mehr bei: der Standard

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  21. Flüchtlinge klagen in Strassburg

    Am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg können Einzelpersonen gegen Staaten klagen, die die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) unterzeichnet haben. Nun klagen 24 Flüchtlinge aus Somalia und Eritrea gegen Italien. Gemäss der Beschwerde soll Italin gegen die EMRK verstossen haben. Ein Prozessprotokoll.

    Mehr bei der WOZ

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  22. Bundeszentren für Flüchtlinge

    Bundeszentren für Flüchtlinge gab es bereits Ende der 1980er-Jahre. Stadtrat Hasim Sancar hat damals in einem Bundeszentrum als Betreuer gearbeitet und erklärt, warum das Experiment ein Misserfolg war.

    Mehr bei Der Bund

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  23. Dom Rep: Flüchtlinge und «all-inclusive»

    Nach der Unabhängigkeit von 1844 fiel die Dominikanische Republik erst ins Chaos und dann den Caudillos in die Hände. 1978 kamen die ersten freien Wahlen – und die europäischen Tourismus-Konzerne. Sie haben dem Land der Traumstrände inzwischen zum Kennwort «all-inclusive» verholfen. Aber die Dominikaner selbst schliessen nicht alle Menschen darin ein. Was die Europäer derzeit fürchten, treibt die Inselbewohner schon lange um: der Ansturm aus Afrika. Doch von dem, was die Dominikaner oft verächtlich «Afrika» nennen, trennt sie kein Meer, nur ein schmales Flüsschen.

    Mehr bei Zeit Online

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  24. Küchenguerilla in Basel

    “Zwei Hamburger kochen für Flüchtlinge aus aller Welt. Sie wollen nur kochen, nicht die Welt retten. Aber wenn sich das eine mit dem anderen verbinden lässt, umso besser. Also sagen Olaf Deharde und Koral Elci sofort zu, als sie die Einladung aus Basel erreicht”. Ein innovatives Projekt und eine schöne Geschichte…

    Mehr bei Zeit Online

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  25. Staaten, Personen und Menschen

    Erst der Staat macht einen Menschen zur Person mit einer Identität und bestimmten Rechten. Doch an vielen europäischen Grenzen wird Immigranten der Status als Person verweigert. Die Flüchtlinge fristen ein Dasein als quasirechtlose Unpersonen.

    Mehr bei sueddeutsche.de

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