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Tag Archives: EKM

  1. Die Signale der Bürgerrechtsrevision

    Das Bürgerrechtsgesetz ist in Revision. Die EKM hat die zahlenmässigen Auswirkungen der Vorschläge des Bundesrates und jene der SPK des Nationalrates untersuchen lassen. Laut diesen Schätzungen wird die Zahl der Einbürgerungen in den nächsten Jahren um 3500 bis 5500 Personen jährlich zurückgehen. Ausschlaggebend ist die Änderung, wonach nur noch Personen mit einer C-Bewilligung ein Einbürgerungsgesuch stellen dürfen. »

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  2. Eine Anleitung zur erfolgreichen Frühförderung

    Das Bundesamt für Migration und die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen geben eine «Anleitung zur erfolgreichen Frühförderung» heraus. Die Publikation ist eine Auswertung der zahlreichen Modellvorhaben in diesem Bereich. »

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  3. Asylsuchende brauchen mehr als Nothilfe

    Allen Asylsuchenden nur noch Nothilfe auszurichten, wie es der Nationalrat bei der Revision des Asylgesetzes vorgeschlagen hat, ist völker- und verfassungsrechtlich hoch problematisch. Zu diesem Schluss kommt ein vom Schweizerischen Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR) im Auftrag der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen EKM erstelltes Rechtsgutachten. »

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  4. Wie könnte ein zeitgemässes Bürgerrecht aussehen?

    Einbürgerungen stehen in der politischen Diskussion. Der Nationalrat wird in der Herbstsession die Totalrevision des Bürgerrechtsgesetzes beraten. Nun legt die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM eine neue Studie vor, welche die Einbürgerungszahlen der letzten 20 Jahre analysiert. Zudem macht die Kommission Vorschläge und Empfehlungen für ein zeitgemässes Bürgerrecht. »

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  5. EKM: Vorschläge für eine neue Härtefallregelung

    «Der Bundesrat soll klare und weniger Regeln formulieren, unter welchen Bedingungen Sans Papiers ein Aufenthaltsrecht gewährt wird. Damit könnten Sans Papiers besser einschätzen ob sie das Risiko eines Härtefallgesuchs eingehen sollen.» So wird die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen in einem Artikel der «Zentralschweiz am Sonntag» zitiert. »

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  6. EKM wünscht mehr Anreize im Ausländerrecht

    Der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen EKM gehören 30 Mitglieder an, elf von ihnen wurden neu für die Amtsperiode 2012-2015 gewählt. Neu wird die Kommission von Walter Leimgruber, Leiter des Seminars für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Universität Basel geleitet. Ins Vizepräsidium wurden Fiammetta Jahreiss, Leiterin der Regionalstelle Zürich von ECAP, und Etienne Piguet, Direktor des Geographischen Instituts der Universität Neuenburg, gewählt. »

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  7. Kantone nutzen Ermessensspielraum in der Migrationspolitik

    In den Kantonen entscheidet sich die Ausgestaltung der schweizerischen Migrationspolitik. Entsprechend dem föderalistischen Prinzip haben die Kantone bei der Erteilung oder beim Widerruf von Bewilligungen, bei der Einbürgerung, aber auch bei der Beherbergung von vorläufig Aufgenommenen oder bei der Anerkennung eines Härtefalls einen beachtlichen Handlungsspielraum. Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM liess in einer Studie untersuchen, wie diese Handlungsspielräume genutzt werden. Sie gibt zudem Hinweise, in welchen Bereichen eine Harmonisierung sinnvoll wäre.

    Studie: “Gestaltungsspielräume im Föderalismus: Die Migrationspolitik in den Kantonen”

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  8. In der Migration die Chancen sehen

    Hat wirklich alles, was heute unter dem Label Migration diskutiert wird, in erster Linie mit Migration zu tun? Diese Frage stellte die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen (EKM) an ihrer Jahrespressekonferenz. Ihr scheint, dass viele gesellschaftliche, demographische und kulturelle Fragen auf den Aspekt „Ausländer“ reduziert werden. Den neusten Vorschlägen im Asylbereich stimmt die Kommission in den Grundzügen zu, macht aber noch einen neuen Vorschlag: Bereits seit langer Zeit hängige Verfahren sollten zugunsten der Gesuchsteller entschieden werden.

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  9. Neues von der “Nebenregierung”

    by Elsbeth Steiner

    steEndlich, im Jahr, in dem sich die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM schwerpunktmässig mit dem Thema Citoyenneté befasst, wird ihre Arbeit und ihre Stellung gebührend gewürdigt. Ein Kolumnen schreibender nationaler Politiker adelt die EKM als “Nebenregierung der Migranten”.

    Da macht man sich als Angestellte im Sekretariat jahrelang Sorgen und Vorwürfe, weil es nicht gelingen will, der seriösen und wichtigen Arbeit der Kommission zum Medienecho zu verhelfen, das sie verdiente. Und nun dies: Anerkennung aus jener Partei, welche die Kommission immer mal wieder abschaffen will.

    Aber so war es natürlich von Herrn Mörgeli nicht gemeint. Er bezeichnet die Mitglieder der EKM als “Migrantenfilz” und als “professionelle Integranten” (was immer das auch sein mag). Diese Beschimpfungen sollen die Resultate des kürzlich von der Kommission vorgestellten Berichts zur aktuellen Praxis der Wegweisungen diskreditieren.

    Die EKM hat neue Zahlen zu den Wegweisungen von straffälligen Ausländern vorgelegt und kann feststellen, dass von Jahr zu Jahr mehr Wegweisungen verfügt werden. Das ist ein klares Anzeichen dafür, dass die aktuelle Gesetzgebung genügt, dass es weder Initiative noch Gegenvorschlag braucht. Die Häme, welche Nationalrat Mörgeli wegen dieses Entscheides über die Kommission ausgeschüttet hat; und die Kritik, die man sich auch von Mitte bis Links einhandelt, wenn man nicht in den Chor derjenigen einstimmt, welche “endlich etwas unternehmen wollen”, weisen auf eine politische Modeströmung hin. Im Ausländerbereich sind radikale Lösungsvorschläge und fremdenfeindliche Ansichten salonfähig geworden. Und wer nun denkt, das sei wieder eine Behauptung aus dem “Migrantenfilz”, der sollte die Südostschweiz lesen. Dort wagt es einer, der die Schweizer Politik über Jahrzehnte verfolgt hat, genau den gleichen Gedanken zu äussern. Der frühere Chefredaktor und jetzige CEO der Zeitung schreibt in seinem Sonntagskommentar, dass sich am Beispiel der Ausschaffungsinitiative aufzeigen lasse, dass sich “unter dem Druck radikaler Forderungen das gesamte Koordinatensystem der Politik verschieben kann”. Und weiter: “Man diskutiert nicht mehr, ob die Schweiz solche Radikallösungen überhaupt will, sondern nur noch darum, wie man mit ihnen international noch das Gesicht wahren kann.”

    Kolumnist Mörgeli hat die EKM-Mitglieder als “Migrationsfunktionäre” bezeichnet. Dass sie genau dies nicht sind, werden sie auch in Zukunft unter Beweis stellen: mit fachlich fundierten, in die Zukunft gerichteten Stellungnahmen und Empfehlungen. Die nächste befasst sich mit der aktiven Bürgerschaft, mit der Beteiligung von “Mitbürgerinnen und Mitbürgern” ohne Schweizer Pass am gesellschaftlichen und politischen Leben. Dabei empfiehlt sie das kantonale und kommunale Stimm- und Wahlrecht für niedergelassene Ausländer – auch wenn diese Forderung nicht dem politischen Trend entspricht…

    Bericht zur aktuellen Praxis der Wegweisungen von kriminellen Ausländern

    Programm der EKM-Jahrestagung zu Citoyenneté vom 4. November

    Wenn nichts mehr gilt, was einmal war (Andrea Masüger)

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  10. EKM: Integration darf nicht zum Gradmesser für Sanktionen verkommen

    Welches Verständnis von Integration haben wir heute? Mit dieser Frage hat sich die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen vertieft befasst. Die EKM stellt fest, dass die Anforderungen an die Ausländerinnen und Ausländer immer mehr Gewicht erhalten und dass wenig von der Verantwortung der Gesellschaft in diesem dynamischen Prozess die Rede ist. Sie legt eine Reihe von Empfehlungen vor, welche die Dimension der Integration als Hinführung zu Chancengleichheit stärker in den Mittelpunkt der politischen Debatten rücken will.

    Mehr bei der EKM

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  11. Neue Studie zu «Frauen in der Migration»

    Am 18. Dezember, dem Internationalen Tag der Migrantinnen und Migranten, hat die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen eine neue Publikation über «Frauen in der Migration» vorgestellt. Sie zeigt auf, dass Medien und Politik oft stereotoype und veraltete Bilder von Migrantinnen zeichnen.

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