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Tag Archives: Diskriminierung

  1. Freiheit, Gleichheit und Intoleranz

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    Hafez, Kai: Freiheit, Gleichheit und Intoleranz, Bielefeld: transcript Verlag, 2013

    Der Umgang mit dem Islam stellt die fundamentale Bewährungsprobe für die liberale Verfasstheit der westlichen Gesellschaften dar. Kai Hafez nimmt die erste umfassende Bestandsaufnahme der Gleichstellung, Integration und Anerkennung des Islams in Deutschland und Europa vor. Sein differenzierter Blick zeigt: Während sich die politischen Systeme langsam auf die Anwesenheit von Muslimen einstellen, bleibt die »liberale Gesellschaft« oft weit hinter ihren Ansprüchen zurück. Die »Sarrazin-Debatte« und rassistische Morde sind nur die Spitze tiefer liegender Unfähigkeiten vieler Europäer, die Globalisierung in ihre Lebenswelt zu integrieren. »

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  2. Hochqualifizierte mit Migrationshintergrund: Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt

    Hochqualifizierte Personen mit Migrationshintergrund sehen sich in gewissen Fällen Diskriminierungen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt ausgesetzt – auch wenn diese ihr Studium in der Schweiz abgeschlossen haben. Am meisten benachteiligt sind Personen aus der Türkei, aus Südosteuropa und aus Portugal. Dies belegt eine soziologische Studie der Universität Basel.   »

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  3. Migranten für die Polizei gesucht

    Die Polizei in Deutschland sucht qualifizierten Nachwuchs mit Migrationshintergrund. Über Rassismus und Vorurteile redet man in der Polizei aber nicht gerne. »

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  4. Diskriminierung verhindert Integration und schadet der gesamten Gesellschaft

    Eine von der deutschen Antidiskriminierungsstelle in Auftrag gegebene Analyse zeigt: Die Diskriminierung von Migranten hat negative Folgen für die gesamte Gesellschaft. Politik, Wirtschaft und Medien sind deshalb gefordert, stärker gegen Benachteiligungen vorzugehen. »

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  5. Direkte Demokratie und die Benachteiligung von Immigranten

    Was bedeutet es für ethnische Minderheiten, wenn Entscheidungen von der Mehrheit der Stimmberechtigten anstatt von gewählten Politikerinnen und Politikern gefällt werden? Stehen Minderheiten in der direkten Demokratie schlechter da als in der repräsentativen Demokratie? Ein Forschungsprojekt der beiden Politikwissenschaftler Jens Hainmueller und  Dominik Hangartner widmet sich diesen Fragen im Kontext von Einbürgerungsverfahren in der Schweiz. »

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  6. Hauptkriterium: Hautfarbe

    Wie wählen Bundespolizisten an Bahnhöfen und Flughäfen aus, wen sie kontrollieren? Allzu häufig ist die Hautfarbe entscheidend, sagen Migrantenverbände. Doch der Nachweis einer rassistischen Motivation ist schwierig. Juristen fordern deshalb die Abschaffung der “verdachtsunabhängigen Kontrollen”. »

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  7. «Roma Contact Point»: Eine Fachstelle für Kulturvermittlung und Information

    Im Raum Zürich leben über 15 000 Roma. Ein grosser Teil von ihnen ist eingebürgert und gut integriert. Der breiten Öffentlichkeit ist dies kaum bekannt, sie sieht in den Roma lauter Problemfälle. Diese Sicht möchte eine neue Anlaufstelle ändern. Der «Rroma Contact Point» in Zürich ist auf Initiative der «Rroma Foundation» gegründet worden. Die in Zug ansässige private Stiftung übernimmt auch die Finanzierung der Fach- und Informationsstelle, welche seit September in Betrieb und jeweils donnerstags sowie freitags geöffnet ist. Die «Rroma Foundation» besteht seit 1993. In der Schweiz berät sie vor allem Roma-Flüchtlinge, hat dieses Engagement nun aber an den «Rroma Contact Point» übertragen, welcher auch kulturvermittelnde Aufgaben wahrnimmt. »

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  8. „Schweiz immer noch schwach bei der Bekämpfung von Diskriminierung”

    „Vorfälle von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit scheinen in der Schweiz anzusteigen. Beunruhigende politische Kampagnen, mit aggressiven, beleidigenden Slogans gegen Ausländer sind eine besorgniserregende Tendenz ”, erklärt Thomas Hammarberg, Menschenrechtskommissar des Europarats, anlässlich der Veröffentlichung eines Schreibens an Bundesrat Didier Burkhalter, Vorsteher des Schweizerischen Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten. »

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  9. Diskriminierung als Jobkiller

    Mangelnde Koordination auf Bundesebene, zu wenig Transparenz der Systeme am Arbeitsmarkt, Diskriminierung und Hindernisse bei der Anerkennung von Qualifikationen: das sind laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die dem Standard vorliegt, die größten Hürden für Menschen mit Migrationshintergrund und deren Kinder auf Österreichs Arbeitsmarkt. »

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  10. Ein Leben im Namen der Chancengleichheit

    Der Berliner Stadtforscher Hartmut Häußermann ist gestorben. Soziale und wirtschaftliche Ausgrenzung, ungleiche Chancen bei der Aneignung von Wissen und Bildung – das waren Häußermanns Lebensthemen. Ein typischer 68er? Nein, ein 68er, dessen Engagement im Spiel um Macht und Einfluss nie zerrieben wurde, anders als bei so vielen in seiner Generation. Häußermann kämpfte bis zu seinem Tode im Alter von 68 Jahren für jene, die keine Lobby haben.

    Mehr bei Der Tagesspiegel

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  11. Asylsuchende werden diskriminiert

    Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) zeigt sich besorgt über die Diskriminierung von Asylbewerbern durch Behörden und Politiker. Als jüngstes Beispiel verweist die EKR auf einen Vorstoss im Zuger Stadtparlament, der die Schaffung «Asylanten-freier Zonen» fordert. (NZZ)

    Mehr bei der EKR

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  12. «Fairplay im Wahlkampf»

    Mit der Kampagne «Fairplay im Wahlkampf» rufen Nichtregierungsorganisationen, Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften und die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus EKR die Bevölkerung auf, ihre Stimme gegen Diskriminierung und Rassismus im Wahlkampf zu erheben.

    Fairness soll nicht nur im Sport, sondern auch in der Politik und im täglichen Umgang gelten, dafür setzt sich die Kampagne «Fairplay im Wahlkampf» ein. Im Wahlkampf geht es um politische Auseinandersetzungen. Kontroverse Themen sollen in einer Demokratie debattiert werden. Doch ein ausgrenzender Wahlkampf mit rassistischen Untertönen – die Abwertung oder Kriminalisierung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Muttersprache oder ihrer Religionszugehörigkeit – fördert Konflikte und ist der politischen Diskussion nicht dienlich. Fairplay im Wahlkampf bedeutet, dass kontroverse Themen sachlich und nicht auf Kosten anderer menschenverachtend oder diskriminierend diskutiert werden.

    Mit der Kampagne «Fairplay im Wahlkampf» rufen die unterstützenden Organisationen die Bevölkerung auf, für einen Wahlkampf ohne Diskriminierung und Rassismus einzustehen und den Aufruf zu unterschreiben auf www.fairplay-wahlen.ch. Ziel ist es, bis zu den eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober 2011 mit 50‘000 Unterschriften ein klares Zeichen zu setzen gegen Ausgrenzung, Diffamierung und Rassismus im Wahlkampf.

    Kommissionen des EDI: admin.ch

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  13. „Aus dir wird ohnehin nichts“

    Immer wieder werden in Deutschland leidenschaftliche Debatten um die „Integration“ von Ausländern und Minderheiten geführt. Bemerkenswert ist, dass in diesen Debatten zumeist die grösste Minderheit in Europa fehlt: die Roma und Sinti. Ein Artikel zur „Studie zur aktuellen Bildungssituation deutscher Sinti und Roma“.

    Mehr bei Migazin

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  14. Studie: Sinti und Roma

    Für die Studie wurden 275 deutsche Sinti und Roma aus drei Generationen, vornehmlich in Westdeutschland, zu ihrer Bildungssituation befragt. Auf Grundlage von quantifizierbaren Daten und lebensgeschichtlichen Interviews beschreiben und interpretieren die Autoren lebens-, generations- und familiengeschichtliche Entwicklungen und Erfahrungen, sowohl zum Stellenwert von schulischer Bildung, als auch die Beziehungen zur Mehrheitsgesellschaft, zur Diskriminierung und intergenerationellen Tradierung traumatischer Ereignisse der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik.

    Stiftung EVZ: Studie zur aktuellen Bildungssituation deutscher Sinti und Roma

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  15. Portrait: Kampf einer Citoyenne

    Die Kundenbetreuerin in der Druckerei Rubmedia investiert ihre ganze Freizeit in die Kinderhilfe. Durch ihr Engagement als Präsidentin der Berner Freiwilligengruppe von Terre des Hommes straft sie die gängigen Negativ-Klischees über die Kosovaren in der Schweiz Lügen. Die heutige Wertschätzung, die Rustemi widerfährt, kontrastiert scharf mit den Diskriminierungen, die sie etwa bei der Lehrstellensuche erleben musste.

    Mehr bei Der Bund

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  16. DE: Migrantenquoten Ja/Nein?

    Keiner will Quoten für die Ewigkeit. Quoten helfen, um unbestreitbare gesellschaftliche Schieflagen und Ungerechtigkeiten transparent zu machen und anzugehen. Sie sind kein Allheilmittel und haben auch viele Nachteile wie Stigmatisierung, Abgrenzungsprobleme, etc. Und wer ist schon gerne ein Quotenmann oder eine Quotenfrau? Aber keine Gesellschaft kann es sich auf Dauer leisten, breite Bevölkerungsgruppen ob gewollt oder ungewollt zu benachteiligen.

    Mehr bei Migazin

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  17. EKR: Plakate gegen Minarette gefährden öffentlichen Frieden

    Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus hat auf Begehren mehrerer Städte geprüft, ob diverse Plakate der Befürworter der Anti-Minarett-Initiative gegen das Rassismusverbot verstossen. In ihrer Würdigung kommt die Kommission zum Schluss, dass die Plakate ein Bedrohungsszenario des Islam entwürfen, der die friedliche muslimische Bevölkerung der Schweiz verunglimpfe. Dies könne den sozialen Zusammenhalt und den öffentlichen Frieden gefährden. Eine sorgfältige Güterabwägung zwischen Meinungsfreiheit, Diskriminierungsschutz und dem Schutz der schweizerischen Gesellschaft vor Hass fördernder Agitation sei vorzunehmen, sagt die EKR. Sie geht aber davon aus, dass diese Plakate strafrechtlich gemäss Art. 261bis nicht verboten sind.

    Basel und Lausanne haben den Aushang eines solchen Plakates verboten. Andere Städte werden in den nächsten Tagen entscheiden.

    Stellungnahme der EKR

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  18. Nennung von Nationalität in Polizeimeldungen

    Im Kanton Solothurn soll die SVP-Initiative zur Nennung von Nationalitäten in Meldungen der Polizei und der Justizbehörden für ungültig erklärt werden. Dies beantragt der Regierungsrat dem Kantonsparlament. Die Forderung verstosse gegen das Grundrecht auf Schutz der Privatsphäre und gegen das Verbot der indirekten Diskriminierung.

    sda

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