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Tag Archives: Bildung

  1. Migration und Bildungspräferenz

    Mit rund 23% hat die Schweiz eine der höchsten Ausländerquoten in Europa. Da sich diese Migranten politisch nicht zum schweizerischen Bildungswesen äussern können, ist nicht bekannt, inwiefern sie mit den Strukturen des hiesigen Bildungswesens einverstanden sind, die sich von den Strukturen in ihren Heimatländern teilweise deutlich unterscheiden. Eine Studie untersucht nun anhand einer gross angelegten repräsentativen Meinungsbefragung die Bildungspräferenzen der einheimischen und der ausländischen Bevölkerung in der Schweiz zu Themen, bei denen die Schweiz stark von den meisten ausländischen Bildungssystemen abweicht. »

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  2. «Die öffentlichen Schulen sollten die Kurse übernehmen»

    Im Interview mit der NZZ am Sonntag warnt Walter Leimgruber vor dem Aus des Sprachunterrichts für Ausländer. Er verlangt, dass die Schulen das Angebot übernehmen und es für alle zugänglich machen. »

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  3. conTAKT-spuren: ein neues digitales Lehrmittel zur Migration

    Mit conTAKT-spuren.ch lanciert das Migros-Kulturprozent in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Graubünden, PHGR, und der Universität Neuenburg, UniNE, ein digitales Lehrmittel zum Thema Migration und schliesst damit eine Bedarfslücke. Denn obwohl das Thema Migration heute zum Alltag gehört und auch für Schulkinder fassbar und Realität ist, gab es bislang kein Lehrmittel, das so fundiert und multimedial Potenziale im Themenfeld Migration für den Unterricht nutzt. Der Zugang zu contakt-spuren.ch ist für Lehrpersonen unentgeltlich und versteht sich als eine integrative Fördermassnahme des Migros-Kulturprozent. »

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  4. Bildung hängt vom sozialen Status der Eltern ab

    Ob mit oder Migrationshintergrund – der Bildungserfolg von Grundschülern hängt vom sozialen Status der Eltern ab. Aber auch der Zuwanderungshintergrund wirkt sich auf den Bildungserfolg aus. Das zeigt der neue Grundschulvergleich. »

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  5. Gutes Bildungssystem geht an den Migranten vorbei

    Dem deutschen Bildungssystem gelingt es nicht, Bildungserfolg vom sozioökonomischen Hintergrund abzukoppeln. Das trifft Migrantenkinder besonders hart. Das beste Bildungssystem ist in Ostdeutschland – da, wo die wenigsten Migranten leben. »

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  6. Dequalifiziert! Das ungenutzte Wissen von Migrantinnen und Migranten in der Schweiz

    Haben Sie schon einmal bedacht, dass die Pflegeassistentin, die Sie im Spital betreut, vielleicht gelernte Anwältin ist? Oder dass der Mann mit dunkler Hautfarbe, der im Zug die Snackbar bedient, ein Ärztediplom besitzt? Zugezogene Bürgerinnen und Bürger aus bestimmten Regionen gehen in der Schweiz überproportional häufig einer Arbeit nach, die nichts mit ihrem erlernten Beruf zu tun hat und schlechter bezahlt wird. Wie gehen Betroffene mit dieser Dequalifikation um? Und wie könnten sie besser in ihrem Integrationsprozess unterstützt werden? Diesen Fragen geht die neuste Publikation des SRK nach. »

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  7. Ausbildungslage für junge Migranten leicht besser – aber erheblicher Nachholbedarf

    Die Ausbildungsmarktsituation hat sich in Deutschland verbessert – auch für junge Migranten. Grund zur Entwarnung gibt es dennoch nicht. Für junge Menschen mit Migrationshintergrund gibt es deutlich mehr Hürden bei der Ausbidlungsplatzsuche. »

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  8. „Aus dir wird ohnehin nichts“

    Immer wieder werden in Deutschland leidenschaftliche Debatten um die „Integration“ von Ausländern und Minderheiten geführt. Bemerkenswert ist, dass in diesen Debatten zumeist die grösste Minderheit in Europa fehlt: die Roma und Sinti. Ein Artikel zur „Studie zur aktuellen Bildungssituation deutscher Sinti und Roma“.

    Mehr bei Migazin

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  9. Studie: Sinti und Roma

    Für die Studie wurden 275 deutsche Sinti und Roma aus drei Generationen, vornehmlich in Westdeutschland, zu ihrer Bildungssituation befragt. Auf Grundlage von quantifizierbaren Daten und lebensgeschichtlichen Interviews beschreiben und interpretieren die Autoren lebens-, generations- und familiengeschichtliche Entwicklungen und Erfahrungen, sowohl zum Stellenwert von schulischer Bildung, als auch die Beziehungen zur Mehrheitsgesellschaft, zur Diskriminierung und intergenerationellen Tradierung traumatischer Ereignisse der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik.

    Stiftung EVZ: Studie zur aktuellen Bildungssituation deutscher Sinti und Roma

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  10. Österreich: Jobsuche mit “Edelweiß”

    Das Projekts “Edelweiß” ist eine Berufsvorbereitung für unbegleitete, jugendliche Flüchtlinge. In insgesamt fünf Modulen mit insgesamt acht Wochen sollen die Jugendlichen auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet werden.

    Mehr bei: der Standard

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  11. Schule, Individuen und Kultur(en)

    Schule in der Einwanderungsgesellschaft – Was sind die Anforderungen an Lehrer an einer multikultirellen Schule und was bedeutet eigentlich “interkulturelle Kompetenz”? Diese und weitere Fragen beantwortet Yasemin Karakaşoğlu, Professorin für Interkulturelle Bildung und Konrektorin der Universität Bremen, im Interview.

    Mehr bei Migazin

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  12. Currywurst an Rucola – Italiener in Berlin

    Immer mehr Italiener ziehen nach Berlin um. Das liegt nicht nur am ruppigen Charme der deutschen Hauptstadt, sondern vor allem an der Lage in Italien. Für junge Leute fehlen dort die Perspektiven.

    Ein Feature in der NZZ

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  13. Chancengleichheit in der Schule?

    Die Ausländeranteile in Schweizer Schulklassen werden immer höher. Eine aktuelle Studie zeigt, wie und ob dieser Umstand die Leistung von Schweizer Kinder beeinflusst. Ein hoher Ausländeranteil in der Klasse wirkt sich nicht negativ auf die Schulleistungen der Schweizer Kinder aus. Die Immigranten selber hingegen werden in ihrer Entwicklung behindert, wie eine Studie am Lausanner Hochschulinstitut für öffentliche Verwaltung (IDHEAP) zeigt. (TA)

    Vers une meilleure compréhension des inégalités scolaires entre immigrés et natifs en Suisse

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  14. Deutschsprachige Kinder sind in Zürich erstmals in der Minderheit

    Die Bevölkerung in der Stadt Zürich verändert sich stetig. Von 1990 bis 2008 sank die Zahl der Kinder mit deutscher Muttersprache von knapp 18 000 auf 13 500, während die Zahl der Fremdsprachigen von 8400 auf 13 600 stieg. Als fremdsprachig gelten auch Kinder, die gut Deutsch sprechen und einen Schweizer Pass haben, aber eine andere Muttersprache sprechen. Umgekehrt werden Kinder aus Deutschland oder Österreich ohne Schweizer Pass den Deutschsprachigen zugerechnet.

    Der Ausländerbeirat der Stadt Zürich zeigt in einer Broschüre auf, wie der Schulerfolg der Fremdsprachigen ist: nämlich mässig. In den Kleinklassen oder in der Sek C waren die Fremdsprachigen 2008 fast unter sich, während in den Gymnasien die Deutschsprachigen die überwiegende Mehrheit bilden.

    Mehr beim Tagesanzeiger

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  15. Mehr Integrationskurse für Migrantenkinder in Deutschland?

    Der deutsche Bundesrat will Schülern mit Migrationshintergrund den Übergang in das Berufsleben erleichtern. In einem Gesetzentwurf  schlägt die Länderkammer deshalb spezielle Integrationskurse für Schüler mit Migrationshintergrund vor, die sich in der letzten Klasse der Haupt-, Real- oder Förderschule befinden.

    Ziel sei es, so heißt es in dem Entwurf, neben der Erlangung des Schulabschlusses durch berufsbezogene Sprachförderung und berufsbezogene Informationsbausteine die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen nachhaltig zu verbessern. Diese Kurse sollen durch eine gezielte Änderung des Aufenthaltsgesetzes und der Integrationskursverordnung ermöglicht werden. Die bisher geltenden Regelungen des Aufenthaltsgesetzes sehen vor, dass nur solche Jugendliche an einem Jugendintegrationskurs des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge teilnehmen können, die sich nicht mehr in einer schulischen Ausbildung befinden.

    Die Bundesregierung lehnt den Vorschlag des Bundesrates ab. In ihrer Stellungnahme unterstützt sie zwar das Ziel, die Bildungschancen Jugendlicher mit Migrationshintergrund zu verbessern. Sie begründet ihre Ablehnung aber zum einen mit „kompetenzrechtlichen Bedenken“. Bei dem Vorschlag der Länderkammer handele es sich um eine schulische Maßnahme, die durch die Bundesländer selbst umzusetzen sei, schreibt die Regierung. Zum anderen meint sie, dass der Entwurf die Kosten für den Bundeshaushalt nicht beziffere.

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  16. Deutschland braucht “Lehrkräfte als Vorbilder gelungener Integration”

    Rund 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 5 und 15 Jahren in Deutschland haben einen Migrationshintergrund. Demgegenüber liegt der Anteil von Lehrkräften mit Migrationshintergrund bei geschätzten 1 bis 2 Prozent. Lehrkräfte mit Migrationshintergrund sind für Schüler und Eltern mit Zuwanderungsgeschichte jedoch besonders glaubwürdige Partner bei der Integration. Deshalb sei es wichtig, die Zahl dieser Lehrkräfte zu erhöhen. Wie dies am besten gelingt, diskutierten Experten beim ersten bundesweiten Kongress  “Lehrkräfte mit Migrationshintergrund” am 8. Und 9. März in Paderborn. Dabei meinte Barbara Sommer, Schulministerin des Landes Nordrhein-Westfalen:  “Wir brauchen mehr Lehrerinnen und Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte als Vorbilder gelungener Integration.”

    Mehr beim Migazin

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  17. Migrantenkinder und Bildung

    Alle EU-Staaten sehen sich der Herausforderung gegenüber, ihr Schulsystem an die durch die Zuwanderung verursachten Veränderungen anpassen zu müssen. Dies ist eine der zentralen Botschaften aus der von der Europäischen Kommission durchgeführten öffentlichen Konsultation über Migration und Bildung. Folgende Aspekte wurden von den Teilnehmern als besonders wichtig hervorgehoben und sollten ihrer Ansicht nach auf europäischer Ebene behandelt werden: bessere Koordinierung von Bildungs- und Sozialpolitik, stärkeres Bemühen um Fairness und Chancengleichheit in der Bildung, Maßnahmen gegen schulische Segregation und gezielte Unterstützung „schwächerer“ Schulen. Die meisten Teilnehmer an der Konsultation waren auch der Auffassung, dass die EU einen wichtigen Beitrag leisten kann, wenn sie die Bemühungen der Mitgliedstaaten um eine gute Politik in diesem Bereich unterstützt und die Diskussion und den Meinungsaustausch zum Thema fördert.

    Mehr bei der EU

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