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Tag Archives: Asyl

  1. Gefährliche Welt für Flüchtlinge und Migrantinnen

    In 112 Staaten ist im vergangenen Jahr gefoltert und misshandelt worden, in 101 Staaten ist die Meinungsfreiheit der Bürger eingeschränkt. Immer gefährlicher wird die Welt auch für Flüchtlinge und Migrantinnen, stellt Amnesty International anlässlich der Veröffentlichung ihres Jahresreports 2013 fest. Der Bericht nimmt die Situation der Menschenrechte in 159 Ländern unter die Lupe. »

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  2. Die Zentren für «renitente Asylbewerber» nach Art. 26 AsylG

    Im Rahmen verabschiedeten Asylgesetzverschärfung wurde unter anderem eine Bestimmung (Art. 26) erlassen, welche das Bundesamt für Migration dazu ermächtigt, «renitente» Asylsuchende in besonderen Zentren unterzubringen. Die Analyse von humanrights.ch zeigt im Hinblick auf die Abstimmung vom 9. Juni 2013, wo die rechtlichen Probleme bei solchen Zentren liegen. »

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  3. Nutzen und Leerlauf der Botschafts-Asylverfahren

    In der Asylrechtsvorlage ist die Aufhebung der Gesuchstellung im Ausland die einzige wirkliche Restriktion. Das Botschaftsverfahren war ein Weg für Flüchtlinge, drohte aber auch strapaziert zu werden. »

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  4. Traumatisierte im Asylverfahren

    Traumatisierungen haben einen wesentlichen Einfluss auf Aussagen und Verhalten von Asylsuchenden während des Asylverfahrens. Viele kommen im aktuellen Verfahrenssystem unter die Räder, weil ein vorliegendes Trauma nicht erkannt wird. »

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  5. Italien überlässt Flüchtlinge weitgehend sich selbst

    Jedes Jahr kommen Tausende Flüchtlinge aus Italien in die Schweiz. Hauptgrund: Ein Mangel an Unterkünften und Arbeit sowie fehlende Integrationsmassnahmen in Italien. Doch die meisten dieser Flüchtlinge müssen in der Schweiz mit einer Rückweisung rechnen. Ein Augenschein in Mailands Flüchtlingszentren. »

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  6. Klimawandel: Die neuen Flüchtlinge

    Es müssen nicht gleich Dürren oder Stürme sein: Veränderungen der natürlichen Umwelt führen zu Migration. Doch was genau sind Umweltflüchtlinge und wie schützt man sie? »

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  7. Aus dem Asylzentrum in den Wohnungsmarkt

    Aus der Asylunterkunft eine eigene Wohnung zu finden, scheint als neu anerkannter Flüchtling beinahe unmöglich. Hilfe bietet zum Beispiel die Fachstelle Wohnen der Caritas. »

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  8. Bund und Kantone einigen sich auf Eckwerte zur Neustrukturierung im Asylbereich

    In einer gemeinsamen Erklärung halten die Kantone und der Bund fest, wie sie den Asylbereich neu strukturieren wollen, um eine erhebliche Beschleunigung der Verfahren zu erzielen. An der nationalen Asylkonferenz haben Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die anwesenden Regierungsrätinnen und Regierungsräte aus allen Kantonen sowie Vertreter der Städte und Gemeinden heute dieser Erklärung zugestimmt. Sie legt das Fundament für eine Neustrukturierung des Asylwesens, mit der die Verfahren zeitlich strukturiert und die Abläufe optimiert werden. Bund und Kantone erklären sich bereit, die nötigen Voraussetzungen dafür zu schaffen. »

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  9. Aus dem Wirrwarr der Asylpolitik

    Die asylpolitische Stimmung scheint sich etwas beruhigt zu haben, die Probleme sind aber kaum kleiner geworden, neue Kontroversen sind absehbar. Die Gesetzgebung läuft gegenwärtig, in verwirrlicher Weise, auf drei Gleisen. Am Montag hat sich der Nationalrat nochmals mit Differenzen bei der hängigen Revision befasst. Er ist von der allzu spontanen Idee abgekommen, den Hilfe-Standard für die Asylsuchenden zu senken, wodurch er nicht zuletzt den Spielraum für gezielte Restriktionen beseitigt hätte. Er will aber die bisher fakultative Reduktion auf blosse Nothilfe für Personen mit einer Ausreisefrist obligatorisch erklären. Weggewiesene müssten daher schon während ihres legalen Aufenthalts von einem Tag auf den anderen noch umplaciert werden – eine schematische, aufwendige Voraus-Sanktion mit ungewissem Effekt. »

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  10. «Wegweisung und Zugang zu medizinischer Versorgung»

    Die Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht Westschweiz (ODAE romand) hat zusammen mit der Groupe sida Genève im Herbst 2012 einen eindrücklichen Bericht zum obigen Thema herausgebracht. Wie wenden die Behörden die Asyl- und Ausländer- Gesetzgebung auf gesundheitlich schwer beeinträchtigte Menschen an? Welche Auswirkungen haben solche Entscheide in der Praxis auf die betroffenen Kranken? »

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  11. Accueil d’un groupe de réfugiés: des familles syriennes en sécurité en Suisse

    A la demande du Haut Commissariat des Nations Unies pour les réfugiés (HCR), la Suisse a accueilli plusieurs familles syriennes au bénéfice du statut de réfugiés dans le cadre d’une campagne humanitaire. Les 36 personnes de ce groupe sont arrivées sans encombre en Suisse. »

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  12. «Griechenland ist eine Falle»

    Die meisten Flüchtlinge erreichen die Europäische Union über Griechenland. Dort ist es für sie praktisch unmöglich, ein Asylgesuch zu stellen, auf der Strasse werden sie mit rassistischer Gewalt bedroht. Ein Auszug aus «An Europas Grenze», dem neuen Buch von Kaspar Surber. »

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  13. EU-Richter stärken Recht religiös Verfolgter auf Asyl

    Wer in seinem Heimatland wegen der Ausübung seiner Religion verfolgt wird, hat Anspruch auf Asyl in der EU – jedenfalls dann, wenn die zu befürchtenden Übergriffe «gravierend» genug sind. Dieses Urteil fällte der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Mittwoch in Luxemburg (Rechtssachen C 71/11 und C 99/11). »

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  14. Positionspapier der Caritas zur Asyldebatte

    In einem Positionspapier äussert sich die Caritas zur aktuellen Asyldebatte. Caritas begrüsst die Korrekturen, welche die Staatspolitische Kommission des Ständerates in der laufenden Revision des Asylgesetzes angebracht hat. Gleichzeitig tritt sie für raschere, aber faire Asylverfahren ein, und sie fordert die Aufhebung des Arbeitsverbotes für Asylsuchende. Schliesslich moniert das Hilfswerk, es sei ein Umdenken notwendig. Die laufenden Verschärfungsversuche in den vergangenen 30 Jahre hätten ihr Ziel verfehlt. »

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  15. Besondere Massnahmen bei Asylgesuchen aus verfolgungssicheren europäischen Staaten

    Das Bundesamt für Migration (BFM) behandelt Asylgesuche aus verfolgungssicheren europäischen Staaten mit höchster Priorität: Im Empfangs- und Verfahrenszentrum Basel wird innert 48 Stunden über alle Fälle erstinstanzlich entschieden, bei denen es nach der Anhörung keiner weiteren Abklärungen bedarf. Damit antizipiert das BFM eine mögliche Zuspitzung der Situation und stellt sicher, dass echt Verfolgte auch in den kommenden Monaten in unseren Einrichtungen Aufnahme finden. »

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  16. «Unglaubliches Gemisch von Nöten und Gefühlen»

    Die Situation von unbegleiteten und minderjährigen Asylsuchenden ist laut Flüchtlingshilfe schwierig und wirft Fragen auf: Werden unbegleitete, minderjährige Asylsuchende ausreichend betreut? Und was sind die Hauptproblematiken im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen, die ohne Begleitung ihrer Eltern in der Schweiz ein Asylgesuch einreichen? »

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  17. Nothilfe-Entscheid: Ständerat bringt neue Idee

    Der Nationalrat will sämtlichen Asylsuchenden nur noch Nothilfe zusprechen. Ob der Ständerat diesen Beschluss mitträgt, ist fraglich. Mehrheitsfähig wäre möglicherweise ein neuer Vorstoss. »

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  18. «Traumatisierte sind oft nicht erfolgreich im Asylverfahren»

    Viele Migranten leiden unter psychischen Problemen, den Weg zum Psychologen finden aber nicht alle. Oliver Schwald und Sonja Nydegger erzählen im Interview von Ihrer Arbeit  beim Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer, wo sie mit traumatisierten Flüchtlingen arbeiten. »

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  19. Bericht Monitoring Sozialhilfestopp 2011

    Im letzten Jahr haben insgesamt 10‘166 ausreisepflichtige Personen während durchschnittlich 115 Tagen Nothilfeleistungen in Form von Obdach, Nahrung, Kleidung und medizinischer Grundversorgung bezogen.  Dies zeigt der Bericht „Monitoring Sozialhilfestopp“ für das Jahr 2011, den das Bundesamt für Migration (BFM) am 25. Juli 2012 veröffentlicht hat. »

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  20. Asylbewerber in Deutschland müssen mehr Geld bekommen

    Das Bundesverfassungsgericht in Deutschland hat die bisherigen Leistungen für Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge für menschenunwürdig erklärt. Sie lägen unterhalb des Existenzminimums und müssen ab sofort erheblich angehoben werden, entschieden die Richter. »

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  21. Riace: Die bessere Welt in einem italienischen Dorf

    Im kalabrischen Dorf Riace werden auch illegale Immigranten mit offenen Armen empfangen. Der kleine Ort hat sich mit der eigensinnigen Flüchtlingspolitik nicht zuletzt selbst gerettet. »

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  22. Mütter mit Kleinkindern auf Asylsuche

    Unter den Asylsuchenden finden sich auch Frauen mit kleinen Kindern. Viele sind allein in die Schweiz gelangt. Bei der Unterbringung und Betreuung sowie für Geburtskliniken ergeben sich spezielle Probleme. »

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  23. Europa zwischen Grenzkontrolle und Flüchtlingsschutz

    Die Außengrenzen sind zu einem umkämpften Raum der EU-Politik zwischen Grenzkontrollen und Flüchtlingsrechten geworden. Silja Klepp stellt diese Aushandlungskämpfe in einer Ethnographie der Seegrenze dar. Forschungsreisen entlang der Küsten von Libyen, Italien und Malta verbinden sich zu einem einzigartig dichten Blick auf die Zwänge und Handlungslogiken der Akteure im Grenzraum. Auf der Spur der Flüchtlinge von Süden nach Norden werden die Lage der Migrantinnen in Libyen, die Grenzschutzagentur Frontex und die Verhältnisse auf See sowie schließlich Haftzentren und andere Grenzeinrichtungen in den Ankunftsorten Malta und Süditalien illustriert und auf die europäische Politik rückbezogen.Eine intensive Perspektive auf einen umstrittenen Teil der europäischen Außenpolitik.

    transcript Verlag: Europa zwischen Grenzkontrolle und Flüchtlingsschutz. Eine Ethnographie der Seegrenze auf dem Mittelmeer

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  24. Obdach für Papierlose als Gratwanderung

    Einige Asylsuchende in der Schweiz verschwinden noch während dem Asylverfahren oder nach einem negativen Entscheid. Sie tauchen ab und versuchen für einige Zeit Arbeit und eine Unterkunft zu finden. Manche finden bei Privatpersonen Unterschlupf. Diese kommen dadurch zwar mit dem Gesetz in Konflikt und riskieren bis zu einem Jahr Gefängnis wegen Beihilfe zum illegalen Aufenthalt. Die Überzeugung, Menschen in Not helfen zu wollen, lässt sie dieses Risiko eingehen.

    Mehr bei Swissinfo

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  25. Aufnehmen statt abwehren – Flucht, Asyl und zivilgesellschaftliches Engagement

    Ende 2011 erschien im Loeper Literaturverlag – anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Menschenrechtsorganisation PRO ASYL e.V. – die Publikation „Aufnehmen statt abwehren – Flucht, Asyl und zivilgesellschaftliches Engagement“. Der kommentierte Bildband ist ein Plädoyer für eine solidarische und menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen. Zielgruppe des Buches sind neben Menschen aus Theorie und Praxis, die die Asylbewegung über die letzten Jahre begleitet haben, Multiplikatoren in den Bereichen Migration und Flucht sowie thematisch Interessierte. (MIGAZIN)

    von Loeper Literaturverlag: “Aufnehmen statt abwehren – Flucht, Asyl und zivilgesellschaftliches Engagement”

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