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Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt

Wohnungsknappheit und teure Mieten in den grossen Städten haben in den letzten Jahren vermehrt Schweizer Haushalte in die Agglomerationen verdrängt. Es sind vor allem junge, gut verdienende und häufig kinderlose Zuwanderer, welche die steigenden Mieten noch bezahlen können. Diese kommen leichter an Wohnungen als viele Schweizer: Ihre Einkommen haben im Durchschnitt in den vergangenen Jahren stärker zugelegt als jene der Schweizer, wie in einem am Montag veröffentlichten Beitrag in der Zeitschrift «Die Volkswirtschaft» des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) steht.

Schweizer mieten verstärkt günstigere Wohnungen in den städtischen Randgebieten, oder sie kaufen dort Wohneigentum. Beim Wohneigentum sind die Ausländer immer noch klar in der Unterzahl.

Mehr beim Tagesanzeiger

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Schwierige Suche nach Aufnahmestaaten für Flüchtlingen

Das Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) sucht Drittländer, damit sich 800 000 Flüchtlinge, die derzeit temporär in Unterkünften in Drittweltländern hausen, definitiv in Sicherheit niederlassen können. Jährlich stehen bis jetzt jedoch nur etwa 80 000 Plätze zur Verfügung, 90 Prozent davon in den USA, in Kanada und Australien.

Es bestehe eine zunehmende Kluft zwischen den Umsiedlungsbedürfnissen und den zugesagten Plätzen, sagte der Uno-Flüchtlingskommissar António Guterres diese Woche an einer Konferenz in Genf mit Vertretern aus 33 Ländern, darunter der Schweiz als Beobachterin, sowie Nichtregierungsorganisationen. Er rief dazu auf, dass sich mehr Staaten am Ansiedlungsprogramm beteiligen, bei dem zurzeit 24 Länder mitmachen.

Mehr bei NZZ online

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Une photographe engagée récompensée par le prix Nansen du HCR

RÉFUGIÉS – Somalie, Congo, Kosovo, Sierra Leone… la photo-reporter britannique Alixandra Fazzina lutte depuis dix ans contre l’oubli des victimes de la guerre.

C’est une première. L’Office du haut commissaire des Nations Unies pour les réfugiés (HCR) a annoncé hier à Genève le nom de la lauréate 2010 de sa distinction Nansen. Pour la première fois, elle est décernée à une journaliste, la Britannique Alixandra Fazzina. Depuis 1954, ce prix récompense un travail exceptionnel accompli au bénéfice des réfugiés et des personnes déplacées, soit par une organisation soit par une personne. L’oeuvre récompensée s’étend sur plus de dix ans. «Alixandra Fazzina a fait connaître sans relâche, par des photo-reportages inédits et bouleversants, l’exode désespéré des personnes déracinées fuyant des situations de conflit», écrit le HCR, qui remettra officiellement sa distinction en octobre.

Lire plus Le Courrier

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Stadt Bern: Neues Leitbild zur Integrationspolitik

Menschen aus 160 Ländern leben in Bern. Der Berner Gemeinderat (Exekutive)  erhofft sich von ihnen einen Beitrag zu einer weltoffenen und vielfältigen Stadt. Das geht aus dem neuen Leitbild zur Integrationspolitik 2010 hervor.

Integration sei nicht nur eine Aufgabe der Verwaltung, betont der Gemeinderat in einem Communiqué vom Mittwoch. Die Migranten selbst sowie Institutionen, Fachstellen, Private sowie politische Parteien leisteten ebenfalls einen beträchtlichen Beitrag zur Integration. Sie alle seien an der Erarbeitung des neuen Leitbilds beteiligt gewesen, wird betont. Das elfseitige Dokument orientiert sich im Wesentlichen an den Grundprinzipien «Vielfalt», «Chancengleichheit», «Potenziale», «Eigenverantwortung» und «Engagement gegen Diskriminierung».

Das Leitbild

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Entwicklungsszenario 2060 für die Schweiz

Gemäss dem  Bundesamt für Statistik (BFS) wird die Bevölkerung der Schweiz in den kommenden Jahrzehnten weiter zunehmen. Die Zahl der Personen mit ständigem Aufenthalt in der Schweiz wird von 7,8 Millionen Ende 2009 auf 9 Millionen im Jahr 2060 ansteigen. Diese Entwicklung dürfte hauptsächlich der Migration zuzuschreiben sein. Der Anteil der Personen ab 65 Jahren an der ständigen Wohnbevölkerung, der gegenwärtig rund 17 Prozent beträgt, wird sich rasch erhöhen und am Ende des Betrachtungszeitraums bei über 28 Prozent liegen. Diese demografischen Entwicklungen werden den Wandel der Erwerbsbevölkerung weitgehend beeinflussen. Die Zahl der Erwerbspersonen wird von 4,5 Millionen Ende 2009 auf 4,7 Millionen im Jahr 2021 ansteigen und anschliessend bis Ende 2060 auf 4,6 Millionen zurückgehen. Gleichzeitig wird das Bildungsniveau der Bevölkerung in der Schweiz deutlich ansteige

Mehr beim BFS

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Landesverweisung wieder einführen?

Es ist kaum allgemein bewusst, dass heute allein die Ausländerbehörden entscheiden, ob ausländische Straftäter die Schweiz verlassen müssen. Die Landesverweisung, von einem Gericht als Nebenstrafe mit einem Urteil ausgesprochen, wurde auf Anfang 2007 abgeschafft. Damit sollte die Konkurrenz mit der fremdenpolizeilichen Ausweisung beseitigt werden. Infolge der doppelten Zuständigkeit hatte es zu schwer verständlichen Divergenzen kommen können. In einigen Kantonen neigten die Gerichte denn auch dazu, den Entscheid den Ausländerbehörden zu überlassen. Deren Praxis war gemäss der damaligen Botschaft des Bundesrats strenger. Sollte man allein die Gerichte für zuständig erklären, so würden Kriminelle unter Umständen besser behandelt als andere Ausländer, da eine Ausweisung ja schon wegen Verstössen gegen die öffentliche Ordnung, im Prinzip auch ohne Verurteilung, möglich ist.

Der Bundesrat stellt nun in der Vernehmlassung über mehrere Rück-Revisionen des Strafrechts auch die Wiedereinführung der Landesverweisung zur Diskussion.

Mehr bei der NZZ

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UK to cut number of skilled workers from outside EU

The number of skilled workers allowed into the UK from outside the EU is to be cut by 1,300, Home Secretary Theresa May has said. Numbers will fall to 24,100 between now and April 2011, 5% less than last year.

Ministers says the temporary measure will cut the flow of immigrants while they hold a consultation on the right level for a permanent cap.

Read more at BBC

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Die Tücken der verordneten Integration

Der Entwurf des Zürcher Integrationsgesetzes erntet Kritik – die Gemeinden lehnen obligatorische Erstgespräche ab.

Fast alle sind sich einig: Die gesetzliche Verankerung einer Integrationspflicht für Ausländer ist sinnvoll. Wie die Vernehmlassung zum Zürcher Integrationsgesetz aber zeigt, stösst der drohende Bürokratismus auf einmütige Skepsis.

Das Problem von schlecht integrierten Ausländern aus gewissen Herkunftsgebieten ist ein politischer Dauerbrenner und hat insbesondere bei den Parteien grosse Betriebsamkeit ausgelöst. So überwies der Zürcher Kantonsrat vor zwei Jahren zwei parlamentarische Initiativen an eine Spezialkommission, in denen FDP sowie AL und Grüne ein Integrationsgesetz formuliert hatten. Im März hat die Kommission ihren Gegenvorschlag in die Vernehmlassung geschickt. Das Resultat ist ernüchternd: Weil offenbar die praktischen Konsequenzen einer Integrationspflicht für alle Ausländerinnen und Ausländer und die damit zusammenhängenden obligatorischen Erstgespräche nicht bedacht worden sind, hagelt es nun von allen Seiten Kritik.

Mehr bei NZZ online

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Vers une reprise des expulsions forcées vers l’Afrique

Interrompus après le décès d’un Nigérian de 29 ans à l’aéroport de Zurich en mars, les rapatriements forcés de migrants déboutés du droit d’asile reprendront en juillet. La présence de médecins à bord fait débat.

Lire plus swissinfo

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Berner Integrationspreis 2010 geht an „beraber“

Der Verein beraber Bern erhält den diesjährigen Integrationspreis der Stadt Bern. Der Hauptpreis würdigt damit ein interkulturelles Projekt, das sich mit aktuellen Problemen von jungen Migrantinnen und Migranten auseinandersetzt. Der Förderpreis geht an den Verein „Zeitmaschine“.

Beraber ist ein interkulturelles Projekt, das sich für die soziale Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund einsetzt. Mit dem Ansatz „Integration durch eine erfolgreiche Ausbildung“ bietet beraber gezielten Förderunterricht durch Studentinnen und Studenten aus verschiedenen Fachbereichen und Kulturkreisen. Diese helfen Schülerinnen und Schülern mit schulischen oder sprachlichen Defiziten und begleiten sie bei Alltagsfragen.

Mehr bei der Stadt Bern

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