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  1. Baselbieter Bürgerrechtsgesetz soll verschärft werden

    Die Baselbieter Regierung will die Anforderungen für Einbürgerungen bei Sozialhilfeempfängern sowie betreffend der Unterstützung der Integration von Familienangehörigen verschärfen. Auslöser der Revision des Baselbieter Bürgerrechtsgesetzes war ein Vorstoss aus dem Landrat, der Sozialhilfeempfänger generell von der Einbürgerung ausschliessen wollte, wie Sicherheitsdirektor Isaac Reber am Mittwoch vor den Medien sagte. So weit gehen will die Regierung indes nicht – erfasst werden sollen laut Reber die «schwarzen Schafe». »

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  2. Die interkulturelle Familie

    Der Wandel traditioneller Familienstrukturen ist seit längerem Gegenstand intensiver öffentlicher Debatten. Daher überrascht es, dass interkulturelle Familienkonstellationen, wie sie für (post-)moderne Migrationsgesellschaften keineswegs untypisch sind, bislang nicht systematisch untersucht wurden.

    Hier setzt der Band an: Im Rekurs auf Aspekte literaturwissenschaftlicher, soziologischer und psychologischer Theoriebildung werden die Wechselwirkungen von kultureller Differenz und familiären Beziehungen erschlossen sowie vielfältige Formen ihrer ästhetischen Inszenierung in Gegenwart und Vergangenheit beleuchtet.

    transcript Verlag: Die interkulturelle Familie. Literatur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven

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  3. Die undankbare Fremde

    »Wir ließen unser Land im vertrauten Dunkel zurück und näherten uns der leuchtenden Fremde.« Im Jahr 1968 beginnt Irena Brežnás Roman, der auf engstem Raum Verletzung und Aufbegehren, Spott und Hohn, schwarzen Humor, Poesie, Menschlichkeit und Versöhnung vereint. »

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  4. Le travail au noir

    Le travail non déclaré est une plaie, tant pour les économies que pour les travailleurs eux-mêmes. Cet ouvrage enquête sur les raisons qui incitent salariés, petits indépendants ou personnes bénéficiant d’aides sociales à travailler au noir. Il en rapporte les problèmes, les dangers et les avantages, ainsi que les contextes, les logiques, la place de l’honneur et de la dignité, les histoires personnelles qui prévalent pour y entrer et les innombrables difficultés pour en sortir.

    L’Harmattan: Le travail au noir. Pourquoi on y entre, comment on en sort?

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  5. Zwischenräume der Migration

    Die globale Migration der Gegenwart führt zu Hybridität, transnationalen Biografien und auszuhandelnden Identitäten. Der Umgang mit diesen Phänomenen des »Zwischenraums« stellt die sozialwissenschaftlichen Disziplinen vor methodologische Herausforderungen. Lösungen hierfür finden sich vor allem in der aktuellen kulturwissenschaftlichen Debatte, die Begriffe und Konzepte bereitstellt, welche die kulturelle Dimension von Hybridisierungen aufzeigen und ihre Geschichtlichkeit betonen. Der transdisziplinäre Sammelband vereint unterschiedliche Zugänge zum Phänomen. Er zeigt, wie der »Zwischenraum« in methodologischer Hinsicht zum Gegenstand der Forschung werden kann.

    transcript Verlag: Zwischenräume der Migration. Über die Entgrenzung von Kulturen und Identitäten

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  6. Migrantinnen in den Medien

    Wie entwerfen Medien Bilder von Geschlecht und Ethnizität? Diese Frage konnte die Kommunikationswissenschaft bisher nur ungenügend beantworten. Männliche Migranten werden als bedrohlich für die Gesellschaft inszeniert, doch über die Medienbilder von Migrantinnen gibt es wenig Wissen. Auf breiter empirischer Basis wird hier erstmalig die Repräsentation von Migrantinnen in deutschen Tageszeitungen analysiert. Dabei werden stereotype, aber auch widerständige Bilder sichtbar. Eine kritische Analyse der dominanten Berichterstattungsmuster zeigt, wie Mediendiskurse Migrantinnen zu Opfern machen oder ausschließen können. Dagegen liefern besonders Lokalpresse und Boulevardzeitungen (auch) vielfältige Entwürfe unter Einschluss lebensweltlicher Bezüge. Eingeleitet wird die Studie durch eine ausführliche Diskussion des Forschungsstands zu »Migrantinnen und Medien«.

    transcript Verlag: Migrantinnen in den Medien. Darstellungen in der Presse und ihre Rezeption

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  7. Populismes: la pente fatale

    Les partis populistes et xénophobes renaissent ou fleurissent partout en Europe, rencontrant des succès électoraux surprenants et de plus en plus souvent spectaculaires. En France et en Belgique, les lois sur la burqua sont votées. En Suisse, un référendum contre les minarets est adopté. En Italie, des émeutes anti-immigrées ont lieu… Sur le terreau d’un mécontentement généré par l’épuisement financier du système social, les européens développent une méfiance à l’égard des réalités multiculturelles auxquelles l’immigration les confronte. L’Europe s’inquiète! »

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  8. Wider die Ausgrenzung – für eine offene Schweiz

    In den letzten Jahren ist der Umgang mit dem «Fremden» in den Mittelpunkt von Politik und Öffentlichkeit gerückt. Ob Debatten zu Religionsfreiheit, Sozialstaat, Schulfragen oder öffentlicher Sicherheit – Stigmatisierung und Ausgrenzung finden zunehmend Akzeptanz und lenken von den eigentlichen gesellschaftlichen Herausforderungen ab. Mit diesen Entwicklungen hat sich die historische, sozial- und rechtswissenschaftliche Forschung in der Schweiz in zahlreichen Beiträgen auseinandergesetzt, von denen hier eine wichtige Auswahl zusammengestellt wurde. »

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  9. Migration Policymaking in Europe

    This important work analyses immigration and immigrant inclusion policies in ten European countries, examining how such policies are formed and subsequently implemented. The study singles out the important role of usually overlooked factors and actors that significantly affect policymaking alongside the formal legal framework. It also identifies similarities and diversities in European immigration policies.

    Amsterdam University Press: Migration Policymaking in Europe. The Dynamics of Actors and Contexts in Past and Present

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  10. Europa zwischen Grenzkontrolle und Flüchtlingsschutz

    Die Außengrenzen sind zu einem umkämpften Raum der EU-Politik zwischen Grenzkontrollen und Flüchtlingsrechten geworden. Silja Klepp stellt diese Aushandlungskämpfe in einer Ethnographie der Seegrenze dar. Forschungsreisen entlang der Küsten von Libyen, Italien und Malta verbinden sich zu einem einzigartig dichten Blick auf die Zwänge und Handlungslogiken der Akteure im Grenzraum. Auf der Spur der Flüchtlinge von Süden nach Norden werden die Lage der Migrantinnen in Libyen, die Grenzschutzagentur Frontex und die Verhältnisse auf See sowie schließlich Haftzentren und andere Grenzeinrichtungen in den Ankunftsorten Malta und Süditalien illustriert und auf die europäische Politik rückbezogen.Eine intensive Perspektive auf einen umstrittenen Teil der europäischen Außenpolitik.

    transcript Verlag: Europa zwischen Grenzkontrolle und Flüchtlingsschutz. Eine Ethnographie der Seegrenze auf dem Mittelmeer

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  11. Wie Steuerbar ist Integration?

    Der Band dokumentiert die Tagung des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW vom 29. November 2010 in Essen. Die Beiträge leisten einen interdisziplinären Zugang von Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie und Erziehungswissenschaft zum Versuch, die Sozialintegration von Einwanderern zu steuern und fragen nach dem Verhältnis von Migrationsforschung und politischer Praxis.

    Klartext Verlag: Wie steuerbar ist Integration?

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  12. Après dix ans de libre circulation des personnes, la structure salariale reste stable

    La libre circulation des personnes (ALCP) entre la Suisse et l’Union européenne est entrée en vigueur il y a dix ans. Durant toutes ces années, les entreprises ont grandement profité de la possibilité de recruter de la main-d’œuvre en provenance de l’UE/AELE. En effet, ces dernières années, l’ouverture du marché du travail a largement contribué à la croissance de l’économie et de l’emploi en Suisse et les conséquences négatives restent relativement faibles pour les travailleurs résidents. Même si elle aurait pu légèrement freiner l’évolution des salaires, l’ouverture n’a toutefois engendré aucune une érosion des bas salaires. »

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  13. EU-Parlament fordert Schweiz zur Aufhebung “diskriminierender Ausländerquoten” für Osteuropäer auf

    Vor gut einem Monat zog der Bundesrat die Notbremse: Er schränkte die Einwanderung aus acht osteuropäischen EU-Staaten ein. Heute hat das EU-Parlament über den Entscheid diskutiert. Der Tenor war eindeutig. »

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  14. Zehn Jahre Personenfreizügigkeit – Stabile Lohnstruktur

    Das Freizügigkeitsabkommen (FZA) zwischen der Schweiz und der EU ist seit zehn Jahren in Kraft. Die Unternehmen haben stark davon profitiert, Fachkräfte aus dem EU/EFTA-Raum rekrutieren zu können. Die Öffnung des Arbeitsmarktes trug in den letzten Jahren massgeblich zum Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum in der Schweiz bei. Negative Auswirkungen auf die ansässigen Arbeitnehmenden blieben eng begrenzt. Die Öffnung könnte die Lohnentwicklung leicht gebremst haben, eine Erosion tiefer Löhne hat aber nicht stattgefunden. »

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  15. Swiss Migration News as App

    Das App Swiss Migration News bringt die wichtigsten News aus dem grossen Feld der Migration neu auch  auf IPhone und Android Smartphones. Das mehrsprachige App ist unentbehrlich für alle, die keine wichtige Nachricht im Bereich Migration (Schweiz und international) verpassen wollen, und jene, die an Hintergrundberichten und prägnanten Meinungen interessiert sind.

    L’App Swiss Migration News sur votre IPhone et Android Smartphones donne les plus importantes nouvelles ressortant du domaine de la migration. L’application multilingue est indispensable pour tous ceux qui ne veulent pas échapper aux nouvelles importantes dans le domaine de la migration (Suisse et monde) et ceux qui sont intéressés par des rapports de fond et des opinions incisives.

    iphoneandroid

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  16. Le Conseil fédéral approuve le rapport relatif à l’assurance-maladie et à l’accès aux soins des sans-papiers

    Le Conseil fédéral a approuvé le rapport « Assurance-maladie et accès aux soins des sans-papiers » élaboré en réponse au postulat du 28 mai 2009 déposé par la Conseillère Nationale Heim. Celui-ci rend compte de la situation des sans-papiers au regard de l’assurance-maladie et des soins de santé. Le Conseil fédéral estime approprié que tous les sans-papiers soient assurés. »

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  17. Bundesrat verabschiedet Bericht über Krankenversicherung und Zugang zur Gesundheitsversorgung von Sans-Papiers

    Der Bundesrat hat den Bericht «Krankenversicherung und Zugang zur Gesundheitsversorgung von Sans-Papiers» in Erfüllung des Postulats von Nationalrätin Heim vom 28. Mai 2009 gutgeheissen. Dieser informiert über die Situation der Sans-Papiers hinsichtlich der Krankenversicherung und des Zugangs zur Gesundheitsversorgung. Der Bundesrat erachtet es als sinnvoll, dass alle Sans-Papiers versichert sind. »

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  18. Eine «vermittelnde» Lösung für die Ausschaffung

    Der Bundesrat unterbreitet zwei Vorschläge, wann ausländische Delinquenten auszuweisen sind. Der eine Vorschlag hält die internationalen Menschenrechtsverträge ein, der andere dürfte zu Kollisionen führen. »

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  19. La Suisse dans le rapport annuel 2012 de Amnesty International

    Des textes de loi discriminatoires à l’égard des musulmans sont restés en vigueur ou ont été proposés aux niveaux fédéral et cantonal. Des cas de recours excessif à la force lors de renvois forcés ont suscité de graves inquiétudes; l’insuffisance de l’aide fournie aux demandeurs d’asile déboutés était également très préoccupante. »

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  20. Cuisine suisse, recettes étrangères

    L’altérité culinaire constitue l’essence de notre alimentation moderne. La coexistence de nourritures locales et internationales est le meilleur reflet de notre époque mondialisée, où les distances et le temps se trouvent de plus en plus compressés. Dans ce brassage alimentaire, les migrants amènent aussi leur «grain de sel». »

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  21. Hohe Nachfrage und steigende Erfolgsquoten in Integrationskursen

    Ein Plus an Teilnehmern und mehr erfolgreichen Abschlüssen verzeichneten die Integrationskurse in Deutschland im zweiten Halbjahr 2011. Insgesamt erreichten rund 92 % der Teilnehmer in den Prüfungen mindestens das Sprachniveau A2. »

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  22. Weniger Schwarzarbeit, vertiefte Kontrollen

    In der Schweiz hat es im letzten Jahr deutlich weniger Fälle von aufgedeckter Schwarzarbeit gegeben. Ein Hauptgrund dürfte die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf weitere EU-Staaten sein. Die Kontrollen in den Kantonen haben zahlenmässig abgenommen, wurden aber vertieft. »

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  23. «Die Zuwanderung ist durch die Wirtschaft gesteuert»

    Wie viel Zuwanderung erträgt die Schweiz? Ein Gespräch mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Was sie in der Debatte stört – und was sie der Bevölkerung immer wieder in Erinnerung rufen will. »

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  24. fide: Des normes de qualité pour l’intégration linguistique des migrants

    L’Office fédéral des migrations lance le système d’apprentissage des langues destiné aux migrants “fide”. Ce système linguistique, dont le nom complet a été intitulé “FIDE – Apprendre, enseigner et évaluer le français, l’italien et l’allemand en Suisse”, est spécifiquement axé sur les besoins d’intégration. Son but est de permettre aux personnes de se faire comprendre et de trouver leurs marques dans leur environnement quotidien. La conseillère fédérale Sommaruga a inauguré la 1ère conférence nationale fide à Berne. »

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  25. fide: Qualitätsstandards für die sprachliche Integration von Migrantinnen und Migranten

    Das Bundesamt für Migration lanciert das Sprachlernsystem fide für Migrantinnen und Migranten. fide steht für “Französisch, Italienisch, Deutsch in der Schweiz – lernen, lehren, beurteilen”. Dieses Lernsystem ist spezifisch auf die Bedürfnisse der Integration ausgerichtet. Personen lernen, wie sie sich unmittelbar in ihrem Lebensumfeld erfolgreich verständigen und zurechtfinden können. Bundesrätin Sommaruga hat die 1. Nationale Konferenz zu fide in Bern eröffnet. »

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