Monthly Archive: Januar 2012

Wie wird man Schweizer?

Ist das Verstehen von Gesprächen am Stammtisch ein Kriterium, um die Sprachkompetenz eines Ausländers zu beurteilen? Oder bedeuten «angemessene Kenntnisse der deutschen Sprache», wie sie bei Einbürgerungen vorgeschrieben sind, das Verstehen und Ausfüllen von Formularen? Ausländer, die eingebürgert werden möchten, müssen Deutsch können, zumindest soviel steht fest. Im Kanton Zürich lassen die Gemeinden diese Kenntnisse zunehmend in standardisierten Tests prüfen. Damit liegen sie ganz auf der Linie des neuen Bürgerrechtsgesetzes.

Mehr bei der NZZ

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Pisa-Erfolg hängt von der Migrationspolitik ab

Die letzte Pisa-Studie aus dem Jahr 2009 brachte es an den Tag: Seit der ersten Pisa-Erhebung von 2000 konnten Jugendliche mit Migrationshintergrund ihre Leseleistungen verbessern. Dies sei, so ist im Pisa-Bericht des Bundes und der Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) nachzulesen, nicht auf die neue Zuwanderung aus Ländern, in denen eine der Schweizer Landessprachen gesprochen werde, zurückzuführen, beispielsweise die vermehrte Zuwanderung aus Deutschland. Das positive Ergebnis zeige sich auch dann, so der Bericht, wenn im Vergleich von Leseleistungen gemäss dem jeweiligen Migrationshintergrund die zu Hause gesprochene Sprache berücksichtigt werde. Die EDK und der Bund schlossen daraus, dass die ergriffenen Massnahmen zur Förderung der Lesekompetenz gewirkt hätten, besonders bei Migrantenkindern.

Mehr bei der NZZ

Studie: „2. Nationaler Bericht: PISA 2009, regionale und kantonale Ergebnisse“

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Mariage des sans-papiers: Quand un arrêt du Tribunal fédéral ne clarifie pas forcément les choses

Dans un arrêt qui a fait grand bruit avant les fêtes de fin d’année, le Tribunal fédéral s’est penché sur le nouvel article 98, alinéa 4, du Code civil. Cette «lex Brunner» vise à interdire l’accès au mariage aux personnes sans statut légal en Suisse.

 

A peine adoptée par le Parlement, cette nouvelle disposition s’était attirée les foudres de nombreux commentateurs de l’actualité juridique et politique suisse – tous bords confondus. Sous prétexte de lutter contre les mariages fictifs, elle entrait en collision frontale avec le droit fondamental au mariage garanti à la fois par la Constitution (art. 14) et par la Convention européenne des droits de l’homme (CEDH, art. 12). Dès son entrée en vigueur au 1er janvier 2011, on pouvait d’ores et déjà prédire que son sort définitif serait scellé devant la justice.

Lire plus Domaine Public

 

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Asylstatistik Schweiz: markanter Anstieg der Asylgesuche

Im Jahr 2011 ist die Zahl der Asylgesuche gegenüber dem Vorjahr um rund 45 Prozent auf 22’551 gestiegen. Das ist der höchste Gesuchseingang seit 2002. Wichtigstes Herkunftsland war 2011 Eritrea mit 3’356 Gesuchen, gefolgt von Tunesien (2’574) und Nigeria (1’895). Der starke Anstieg von Asylsuchenden ist vor allem auf die Krise in Nordafrika und die seit März offene Migrationsroute nach Europa zurückzuführen.

Mehr beim BFM

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Probleme, Fakten und gute Ratschläge im Asylbereich

In der Asylpolitik sind manchmal Patentrezepte oder aber Schuldige rasch gefunden. Die Lage ist auch nicht völlig naturgegeben. Doch ist bei der Suche nach Verbesserungen von den Realitäten auszugehen. Daher seien hier kurz einige gängige Schlagworte beleuchtet und elementare Informationen zusammengestellt.

Von Christoph Wehrli in der NZZ

 

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Zürich: Weniger Härtefälle beurteilt

Kommission und Migrationsamt in 8 von 46 Gesuchen uneinig.

vö. Das Zürcher Migrationsamt hat der Härtefallkommission letztes Jahr 46 Gesuche von abgewiesenen Asylbewerbern unterbreitet. Einen Fall wies diese zur Überarbeitung ans Migrationsamt zurück, auf einen Fall sind sowohl das Migrationsamt als auch die Kommission nicht eingetreten, wie der Regierungsrat mitteilt. 13 Härtefallgesuche beurteilte das Migrationsamt positiv, und auch die Kommission empfahl Zustimmung. In 23 Fällen war sie mit dem ablehnenden Entscheid des Migrationsamts einverstanden. In 8 Fällen gab die Kommission eine gegenläufige Empfehlung ab. Diese mussten der Sicherheitsdirektion vorgelegt werden. In 4 Fällen folgte sie der Empfehlung der Kommission. 2 lehnte die Sicherheitsdirektion ab, 2 weitere Fälle sind noch pendent.

Weiter bei der NZZ

 

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Labour Market Integration of Immigrants and their Children in Austria

Austria has a higher share of immigrants in the total working-age population (17 %) than many other OECD countries. At the same time, the framework for integration policy is less developed than in a number of other OECD countries. These are among the main findings of the OECD review on the labour market integration of immigrants and their children in Austria.

The Austrian framework for integration at the federal level is insufficient and a structured integration programme for new arrivals with a distinct focus on the labour market is lacking. The integration measures provided below the federal level are broad but fragmented. Many initiatives by regional and municipal public institutions, social partners and non-governmental-organisations are project-based and cannot compensate for structures lacking at the federal level. There is a lack of co-ordination and evaluation, which is partly due to a lack of research on the integration of immigrants.

For more see OECD site

 

 

 

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“Döner-Morde” ist Unwort des Jahres 2011

Das Unwort des Jahres 2011 heisst „Döner-Morde“. Das gab die Unwort-Jury am 17.1.2012 in Darmstadt bekannt. Das Schlagwort verharmlose die Mordserie an acht türkischstämmigen und einem griechischen Kleinunternehmer.

Mehr beim Migazin

 

 

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Flüchtlinge in Bulgarien: Nur weg hier

„Ich esse, was man mir zuwirft“: Flüchtlinge werden in Bulgarien regelmäßig in Gefangenenlager gesperrt, weil es für sie keinen Platz gibt. Damit verstößt das südosteuropäische Land, das der Schengen-Zone beitreten will, gegen nationale Gesetze – und EU-Regeln. Selbst jene, die gerne in Bulgarien bleiben würden, sehen sich deshalb gezwungen, ihr Glück in Westeuropa zu suchen.

Mehr bei Süddeutsche.de

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